Author Archives: Timo Chines

AH SG Rülzheim/Kandel krönt überragende Leistung mit Turniersieg in Liedolsheim

Zum dritten Mal in Folge nahmen wir wieder beim Oktoberfestturnier im badischen Liedolsheim teil. Auch dieses Jahr stand alles im Zeichens des Oktoberfestes und schlauerweise ließen wir uns natürlich mit dem Taxi hin und zu späterer Stunde wieder abholen. So konnten wir alle Gemeinsam das anschießende Fest in vollen Zügen genießen.

Aber zunächst zum Sportlichen. Wir reisten mit 11 Mann an und jeder von Ihnen war gewollt ein geiles Turnier und auch im Anschluss ein schönes Fest zu feiern. Darunter befanden sich im Tor Gehrlein, in der Defensive Chines, Helfrich, Kleibrink, im Mittelfeld Yalcin, Braun, Groß, Live, Berlinghof und im Sturm Völkel und Clausonet. Wir starteten recht Defensiv, da man bei diesen badischen Mannschaften nie weiß wie stark sie in Wirklichkeit sind. Chines agierte vor Gehrlein als Libero. Links Braun auf seiner Lieblingsposition und Groß rechts. Diese sollten je nach Situation Ihre Position offensiv ausleben aber auch mit stetigem Blick nach hinten. Yalcin und Live davor um abwechselnd in die Offensive zu ziehen für das nötige Übergewicht und Platz für die Außen zu schaffen. Taktisch sollte es funktionieren, was sich das Team hier ausgedacht hat. Jetzt hieß es dies auf dem Platz umzusetzen.

Erster Gegner waren die in Blau spielenden Zaisenhausener. Irgendwie trugen ca 80% der Mannschaften dort Blau. Liegt wohl an der Nähe zum KSC…. Jedenfalls schafften wir es die taktische Vorgabe die wir uns gaben umzusetzen und gingen nach nur wenigen Minuten in Führung. Dies sollte es aber nicht gewesen sein, denn Zaisenhausen war nie wirklich ein Gegner für uns und so gewannen wir am Ende mit 4:0. Mit etwas mehr Souveränität vor dem Tor hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Somit hatten wir im ersten Spiel schon genau so viele Tore wie im Jahr zuvor während des gesamten Turniers.

Das nächste Spiel ging gegen die Mannen aus Bruchhausen. Diese zeigten sich bereits in ihrem ersten Spiel als eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir mussten also nochmals mehr investieren und konzentrierter Arbeiten als zuvor. Es war ein Spiel auf einem hohem spielerischen und taktischem Niveau, mit Chancen auf beiden Seiten. Gehrlein war es der in diesem Spiel über allen anderen glänzte und gleich mit mehreren starken Reflexen und Paraden seinen Kasten sauber hielt. Nach ca. der Hälfte der Spielzeit war es dann Chines, der im Rücken der Verteidigung kreuzte und herrlich von Groß bedient wurde ,so dass er nur noch den Ball im langen Eck versenkten musste. Dies brachte uns die komfortable Situation tief zu stehen und unsere Konterstärke auszuspielen. Was wir auch taten. Am Ende stand es 3:0 für uns.

Letzter Gegner in der Gruppenphase war Rußheim. Eine der wenigen Mannschaften, die nicht Blau trugen an diesem Tag. Hier fehlte uns ein wenig die Durchschlagskraft vorm Tor. Der Gegner hatte zwar keine Chancen aber wir bekamen den Ball nicht ins Tor. Es war wie vernagelt. Es dauerte bis in die letzte Minute bis wir es schafften den Siegtreffer zu schießen. Wir waren wohl mit Gedanken schon im Halbfinale.

So ging es nun gegen Kürnbach im Halbfinale. Hier waren wir wieder alle bei der Sache. Kürnbach machte es uns nicht leicht. Sie hatten zwar keine zwingenden Chancen die sie verwerten hätten müssen aber man merkte ihnen an, dass sie sich nicht so einfach aufgaben. Aber mit zunehmender Spieldauer konnten auch Sie nichts gegen unsere heutige Spielstärke aussetzen. Am Ende gewannen wir 2:0 und standen verdient im Finale.

Hier ging es nun wieder gegen Bruchhausen. Sie sagen uns schon vor dem Finale, „Wir haben noch was gut zu machen aus der Gruppenphase!“ So war es Ihnen auch anzumerken, dass sie gewillt waren, die Niederlage aus dem Gruppenspiel wieder wett zu machen. Aber wie blieben stabil in der Defensive, ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und erarbeiteten uns Stück für Stück ein Übergewicht und mehr Spielanteile. Folglich daraus, gingen wir mit 1:0 in Führung. Es war Yalcin der sich auf der linken Seite durchschlich und einen herrlichen Flankenball mit dem Kopf unhaltbar im Tor versenkte. Böse Stimmen behaupten, Yalcin hätte in der AH das Kopfballspiel gelernt. Denn ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Kopfballtor von Yalcin gesehen zu haben. Dies brachte uns wieder in die gleiche Situation wie im Gruppenspiel. Der Gegner warf alles nach vorne und für uns war Platz für Konter. So stand es am Ende ebenso wie im Gruppenspiel 3:0.

Turniersieg im Badischen als einzigste Pfälzer Mannschaft. Und dann war da ja noch das Oktoberfest…..

Wir tauschten die Fußballtrikots gegen das Trachten Outfit nahmen unsere reservierten Plätze in der ersten Reihe ein und ließen es uns erstmal schmecken. Ein paar Maß Bier durften natürlich nicht fehlen und so waren wir dann alle guter Stimmung als Berlinghof den Wanderpokal des Oktoberfestturniers entgegennahm. Den Rest des Abends feierten wir unseren Erfolg bis wir dann um 0:30 Uhr die Taxis für die Heimfahrt betraten.

Es war mal wieder ein schönes Turnier und Oktoberfest. Gerne kommen wir zur Titelverteidigung wieder.

AH Ü32 – Pokal Achtelfinale FC Bavaria Wörth vs SG Rülzheim/Kandel 0:3

 Am Mittwoch den 25.09.2019 waren wir im Achtelfinale des Pokals zu Gast beim FC Bavaria Wörth in einem packenden Flutlichtspiel. Auf dem Platz war uns unser Gegner überlegen – was das Gewicht betraf. Dafür machten wir einen agileren Eindruck, der sich aber nur bedingt durch eine spielerische Souveränität widerspiegelte. Die jungen Alten und die älteren Alten harmonisieren noch nicht so gut mit den jüngeren bis mittleren Alten und den mittleren bis älteren Alten. Doch die geballte Kompetenz entlud sich dann doch im orgiastischen 1:0 durch Sorin in der 16. Minute.
Im Anschluss entwickelte sich trotz oder gerade wegen des anhaltenden Regens ein packender Pokalfight, der die in einer Hundertschaft mitgereisten Anhänger in Wallungen versetzte. Danke an dieser Stelle für die tolle Unterstützung. Stehli hielt die Null und Kuntz sorgte für klare Verhältnisse. Insider munkeln er könne ganz gut kicken. Brauni glich einem an der Leine gehaltenen Terrier, den es kaum in der Abwehr hielt. Man hatte ihn zu Unrecht so defensiv aufgestellt. Besonders in der 2. Halbzeit glänzte er mit feinen Pässen. Beim nächsten Spiel steht der Trainerstab bereits unter gehörigem Druck. Alpay lief im Mittelfeld sämtliche Lücken fast im Alleingang zu und sorgte darüber hinaus für extremst geschmeidige Spielaktionen.
Im 2. Durchgang verpassten wir es zunächst, den Sack zu zumachen. Memmert setzte einen Kopfball aus drei Metern aufs leere Tor an den Pfosten. Erbärmlich.
Im Anschluss war es Gross (64.), der mit seinem Treffer für klare Verhältnisse sorgte. Der trotz der Ablöse von 12 Melonen etwas unterernährt wirkende Ramadani krönte seine starke Leistung mit dem 3:0 Endstand. Der vorlaute Weigel holte sich in der letzten Spielminute noch seine obligatorische gelbe Karte ab.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass trotz des verdienten Sieges fürs Viertelfinale eine deutliche
Leistungssteigerung hermuss. Dann heißt es raus aus den Haaren mit der Pomade und rein mit dem oberfetten Powerglitzergel, damit wir eine total abgefahrene Heavy-Metal-Hardcore-Cyber-Street-Laserpunk-mäßige
Schickung an den Start bringen können jo.

 

Bericht: Manuel Memmert 

AH Ü40 – Kleinfeldpokalspiel in Rheinzabern geht 5:4 verloren

Spannendes und hart umkämpftes Pokalderby gegen die Olympia mit bitterem Ausgang.

Am Mittwoch Abend den 04.09.2019 fand in Rheinzabern die erste Runde des AH Ü40 – Kleinfeldpokal für uns statt. Mit Rheinzabern haben wir natürlich gleich in der ersten Runde ein recht schwieriges Los erhalten, sind aber hoch motiviert und mit breiter Brust nach Rheinzabern gefahren um diese Hürde erfolgreich zu meistern.

Eine erste Überraschung sollte uns bereits bei der Ankunft erwarten. Weigel Michael, der sonst für seine Auftritte in letzter Sekunde bekannt ist, war als erstes zum Treffpunkt erschienen. Und das auch noch mit dem Fahrrad. Angeblich hätte er Langeweile gehabt und sei schon mal früher los. Ich glaube es war die Nervosität…

Mit einer recht breiten Spielerdecke von insgesamt 12 Akteuren waren wir sogar personell gut aufgestellt. Dies war in der Vergangenheit nicht so und stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft unseres Spielbetriebs. Wir konnten gut rotieren und dem ein oder anderen Spieler eine kleine Pause gönnen, da Kleinfeldspiele über diese Spielzeit sehr kräfteraubend sind.  

Zum Spiel. Anfangs versuchten wir die Ordnung in den eigenen Reihen zu finden um über unsere schnellen Spieler Memmert und Berlinghof zu Kontern zu gelangen. Dies sollte sich als etwas schwieriger herausstellen als gedacht, denn Rheinzabern ließ geschickt Ball und Gegner laufen und kam gerade in der Anfangsphase des Spiels zu viel Ballbesitz und mehreren Möglichkeiten die aber noch gekonnt von Libero Kuntz und seinem Defensivverbund abgefangen wurden. Und falls nicht, war da immer noch Mash, der die Situation klärte.

Nach ca 15min fand Rheinzabern aber das nötige Mittel um unsere Defensivlinie zu durchbrechen. Ein platzierter Schuss aus ca 15m, an Mann und Maus vorbei in die rechte Ecke des Tors, die unserm Schlussmann Mash keine Chance ließ, bescherte dem Gegner die Führung.

Sichtlich geschockt verfielen wir in eine Art Trancezustand bis uns ein Déjà-vu 3min später wieder aufwachen ließ. Ähnliche Szene wie zuvor, gleicher Spieler, gleiche Situation, gleiche Torecke und es Stand 2:0 für die Heimmannschaft.

Es war an der Zeit aufzuwachen und das taten wir auch. Wir entwickelten mehr Druck nach vorne und verlagerten das Spielgeschehen in die Rheinzaberner Hälfte. Dann wurden wir nach mehreren Fehlversuchen endlich für unsere Mühen belohnt. Weigel sollte es richten und versenkte das Leder zum Anschlusstreffer in des Gegners Maschen. Ein sichtlicher Ruck ging durch das Team und dieser zahlte sich kurz darauf mit dem Ausgleich durch Sorin aus. Gekonnt Schoß er dem gegnerischen Verteidiger ans Bein, um somit den Torhüter zu täuschen, damit der Ball in die andere Ecke in Tor rollen konnte. Unglaublich, was der nach langer verletzungsbedingter Pause immer noch für Tricks drauf hat….

Sichtlich geschwächt von der Aufholjagd, ließen wir nun zunehmend zu, dass Rheinzabern wieder mehr Chancen bekam. Folglich wurden wir dann in der 30. & 35. Minute durch den Doppelpack des einst Rheinzabener Toptorjägers Daniel Dilbilir bestraft. Dabei ließ er seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor von einst vergangenen Tagen kurzzeitig wieder Aufblitzen.

Wieder 2 Tore Rückstand… Aber erst mal Halbzeit.

Sichtlich gestärkt und erholt kamen wir in der 2. Hälfte zurück und drängten abermals auf den Anschlusstreffer. Andreas Fischer nahm sich ein Herz und schloss nach herrlicher Vorarbeit von Kuntz mit einem Direktschuss aus 20m ab. Der Ball schlug unhaltbar im linken unteren Eck ein.

Wenig später war es Memmert der seine starke Leistung an diesem Tag im dem Ausgleichstreffer krönte. 4:4… alles wieder offen.

Die mitgereisten Fans hielt es kam noch auf den Sitzen. Jede Szene wurde mitgefiebert. Es war nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Mash hielt unsere Mannen in dieser Phase mit etlichen Glanzparaden im Spiel. Berlinghof hatte eine vielversprechende Chancen Mitte der zweiten Halbzeit. Anscheinend wollte er es Fischer gleich tun aber Berlinghof ist nun mal nicht Fischer und der Ball zieht nun seine Kreise in der Umlaufbahn.  Fischer traf kurze Zeit später nur den Außenpfosten des Gehäuses. Die Menge war nun nicht mehr auf den Sitzen zu halten und fieberte eifrig jeder entscheidenden Szene entgegen.

Dann die 65. Minute. Memmert fädelt geschickt in des Gegners Beinen ein und fällt theatralisch zu Boden. Jeder Italiener wäre Stolz über diese schauspielerische Leistung gewesen. Der Schiri gab 9m für uns. Fischer kam mit breiter Brust über den Platz Richtung Strafstoßpunkt gelaufen. Sein Blick geschärft und die Gedanken fokussiert. Man sah ihm den absoluten Willen an diese Ding zu versenken und als Held in die Analen dieses Pokalderbys einzugehen. Er setze sich die Kugel, rotzte nochmal wie einst Rudi Völler auf Hatzenbühler Art den störenden Schleim aus der Nase nur um dem Torhüter zu sagen, das ist meins… lief an und ……. Man hätte meinen können er hatte ein schlechtes Gewissen, da er zuvor das Tor mit seinem Pfostenschuss um wenige Millimeter verschoben hatte, er wolle es wieder zurückschieben. Falls dies seine Absicht war, Respekt… Dies gelang ihm… Was ihm nicht gelungen war, war den 9m zu versenken. Der Ball prallte vom Innenpfosten aus dem Gehäuse heraus…. Das wäre der Genickbruch für Rheinzabern gewesen. Statt dessen, war es sichtlich unserer.

Das Spiel lief weiter in einem offenen Schlagabtausch ohne zwingenden Chancen auf beiden Seiten. Die Nachspielzeit war angebrochen und beide Mannschaften mussten sich bereits mit dem Gedanken Elfmeterschießen anfreunden. Als dann doch noch einmal Rheinzabern über die rechte Seite einen Angriff nach vorne trug und eine Flanke an den langen Pfosten schlug. Dort stand leider ungedeckt Frank Schwind der ungestört den Kopfball unhaltbar für Mash ins lange Eck nickte. Das war die Entscheidung.

Wir verloren das Pokalspiel etwas unglücklich mit 5:4. Mussten uns aber nicht schämen, denn wir kämpften uns immer wieder zurück aber am Schluss war dann doch etwas Pech auf unserer Seite.

Aber im Ü40 Großfeldpokal treten wir in der 2. Runde ebenfalls gegen Rheinzabern an. Diesmal zuhause und hoffentlich mit etwas mehr glück.

Jetzt gilt es die Motivation aufrecht zu erhalten. Die Ü32 spielt im Pokal gegen Wörth am 25.09.2019 um 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf Unterstützung. Vielleicht findet sich auch der ein oder andere Verantwortliche der Vereine in Wörth ein und zeigt der Mannschaft etwas Wertschätzung für die tolle Arbeit und das Engagement über die vergangene Saison.

AH Ü32 Rülzheim/Kandel – Kleinfeldturnier in Sondernheim

Nach zwei Turniersiegen in Folge war es diesmal an uns, den Golden Gral auch einmal einer anderen Mannschaft zu überlassen. Mit Mühe und Not kratzten wir ein Team aus Spielern zusammen. Unser eigentlich in der Breite und Tiefe angewachsene Kader war an diesem Tag in alle Winde verstreut. So mussten Spieler aktiviert werden, die schon seit Monaten oder gar Jahren keinen Ball mehr am Fuß gehabt hatten. Umso mehr traten wir als Einheit auf und konnten in unserem ersten Spiel dem späteren Turniersieger ein 0:0 abtrotzen. Der mit selbstgestrickten Turnschuhen spielende Camillo der für 2 Melonen von Atlético Nacional eingekauft wurde, steigerte sich von Spiel zu Spiel. An der Seitenlinie dirigierte die extra aus New York eingeflogene Leydi die strategischen Schachzüge mit einer Mischung aus Laisser-faire und eiserner Disziplin. Die nächsten beiden Spiele mussten trotz aufopferungsvollem Kampf mit einer in der Höhe wahrscheinlich gerechtfertigtem Ergebnis abgegeben werden. Ein letztes Aufbäumen im Spiel um die goldene Ananas brachte uns die ersten Tore im Turnier und damit unser zweites Unentschieden.
Abschließend kann gesagt werden, dass wir mit diesem Ergebnis sicherlich nächstes Jahr wieder zum Turnier eingeladen werden. An der Seitenlinie wurde unsere Elf lautstark von Mia, Alma und Luna angefeuert, die auch um keinen Vorschlag zur Verbesserung der Spielausrichtung verlegen waren. Bei der Siegerehrung waren wir glücklich, in fröhliche Gesichter zu schauen. Diesmal waren es die Mannen der AH aus Sondernheim, die das Turnier verdient gewinnen konnten. Doch auch wir bekamen für den 5. Platz von fünf teilnehmenden Mannschaften ein schönes Fässchen Bier, das schon am nächsten Mittwoch eisgekühlt und geduldig nach dem Training in der Kabine auf uns wartet.

AH-Ü32 SG Rülzheim/Kandel mit 2. Turniersieg in Serie

Nachdem wir letztes Jahr aus Transfertechnischen Gründen nicht nach Herxheimweyher auf das AH-Turnier eingeladen wurden, hatten wir am Donnerstag den 18.07.2019 wieder die Ehre daran teilnehmen zu dürfen.

Man muss dem kleinen Nachbardorf Respekt zollen, dass sie es schaffen jedes Jahr ein Wochenturnier auszurichten. Die Organisation passt und die Qualität bleibt auch immer auf einem guten Niveau. Tolle Leistung.

Am AH-Turnier selbst nahmen insgesamt 6 Mannschaften teil, die in 2 Gruppen antraten und im Anschluss gegeneinander die Platzierungen ausspielten. Darunter gesellten sich in Gruppe A die Mannschaften SG Hördt/Leimersheim, Herxheimweyher und SG Hayna/Herxheim/Insheim. In unserer Gruppe traten wir als erstes gegen Bellheim an und im zweiten Spiel gegen SpVgg Rohrbach.

In unserem Kader von 10 Spielern waren im Tor Stehli und im Feld Kuntz, Gross, Yalcin, Pepe, Helfrich, Völkel, Chines, Berlinghof und Ziehl.

Das Eröffnungsspiel hatten wir gegen Bellheim. Hier war noch eine Rechnung aus der unglücklichen Niederlage 2 Wochen zuvor offen. Dementsprechend war auch die Motivation zu Beginn gleich vorhanden. Wir zeigten einen schönen soliden Kombinationsfußball und hatten den Gegner jederzeit im Griff. Folglich erzielten wir recht früh durch Kuntz die Führung. Völkel schaffte es nach seiner Einwechslung mit sage und schreibe 3 Ballkontakten das 2:0 auf Kuntz aufzulegen und sich selbst mit dem 3:0 zu belohnen. Gekonnt ist gekonnt. Groß vollendete die Revanche mit dem Schlusspunkt zum 4:0.

Nun hieß es ein Spiel Pause und gleich weiter gegen Rohrbach. Rohrbach spielte zuvor gegen Bellheim unentschieden, so dass uns auch ein Unentschieden zum Gruppensieg reichen würde. Dies sollte sich aber als schwerer als geplant herausstellen. Die Rohrbacher sind auch mit einer recht jungen und frischen AH-Mannschaft angereist und waren hoch motiviert sich den Gruppensieg unter den Nagel zu reißen. Sie gingen aggressiv in die Zweikämpfe und verlangten uns alles ab. Unsere taktische Ausrichtung sowie auch die Ordnung auf dem Platz waren nicht mehr vorhanden und es wurde ein regelrechter Schlagabtausch. Am Ende blieb es beim 0:0 und der Gruppensieg war unser.

Nun hieß es im Finale gegen die SG Hayna/Herxheim/Insheim. Das Spiel war für AH-Verhältnisse auf einem hohem spielerischen als auch taktischen Niveau. Gross brachte uns recht früh in Führung. Aber mit zunehmender Spielzeit wurden des Gegners Spielanteile immer mehr und sie bekamen in der Schlussphase sogar die Überhand. Durch ein Distanzschuss, der an unseren Pfosten knallte, von dort aus an den Rücken des vorbeifliegenden Stehli und von dort aus ins Tor, schafften es die Herxheimer folgerichtig auszugleichen. Das Spiel musste im 9m Schießen entschieden werden. Kuntz hatte an diesem Tag wohl sein Pulver verschossen und vergab gleich den Ersten. Gross, Chines, Völkel und Berlinghof trafen alle und Stehli parierte einen. Somit stand es 5:5 und ging in die zweite Runde. Völkel begann und verwandelte gleich sicher. Der erste Herxheimer schütze versuchte auszugleichen. Der Ball muss wohl durch eine Unebenheiten im Platzes weggerollt sein oder der Schütze erschrak sich als er den „alleszerstörenden, wild entschlossen und niemals aufgebenden Blick“ von unserem Torwart Stehli sah und verzog den Ball so dermaßen, dass es beim normalen Spielverlauf Einwurf für uns gegeben hätte.

2. Turniersieg in Folge perfekt. Die Freude war groß und die Stimmung ausgelassen. Wir feierten diesen Erfolg zusammen mit unserm mitgereisten Anhang bei diversen kühlen Getränken bis der Veranstalter die Schänke schloss und die letzten Feierwütigen von uns vom Gelände fegte.

Weiter so!

Bericht Chines

AH Ü32 SG Rülzheim/Kandel vs. Bellheim 1:3

Dominanz und Ballbesitz kombiniert mit einer Briese Unvermögen.

Mit den Worten eines unserer erfahrensten AH-Urgesteinen zu beschreiben: „Unglaublich welch hässliche Szenen sich hier abspielten! Mehr konnte man nach dem Spiel am Freitagabend dem 5. Juli nicht hinzufügen.

Eine 1:3 Niederlage im Freundschaftsspiel gegen unsere Nachbarn aus Bellheim. Dies obwohl man mit einer Starken Mannschaft den Gegner förmlich in der eigenen Hälfte festnagelte. Aber so wie es im Fußball immer wieder heißt: „Wenn du Vorne die Dinger nicht machst, dann kriegst du irgendwann so ein dummes Ding hinten und läufst hinterher. Eigentlich kann man es nur so beschreiben, denn am Kampf und der Einstellung war es nicht gelegen. Höchstens am eigenen Unvermögen.

Aber von Beginn an… An diesem Abend hatten wie gleich 3 neue Spieler auf dem Feld stehen. Christian Braun und Alpay Yalcin, die nach Ihrer langen Erfolgreichen 1b Karriere es nun ein wenig ruhiger angehen lassen wollen und Jan Kupper, der erst nach Rülzheim gezogen ist und sich seit wenigen Wochen unserer Mannschaft angeschlossen hat. Alle drei durften auch gleich Ihr Startdebüt geben.

Wir begannen in unserem Typischem 3-5-2 System. Im Tor heute Sven Steli, davor Kuntz, Helfrich und Kupper in der Defensive. Dann das seit Jahren jüngste Mittelfeld mit Wünschel, Gross, Yalcin, Braun um unseren Veteranen Fischer. Davor Memmert und Live im Sturm.

Das Spiel begann mit guten Kombinationen und schnellen Spielzügen auf beiden Seiten. Auch Bellheim hatte an diesem Abend eine gute und recht junge Mannschaft auf dem Feld stehen. Man merkte gleich, dass sich unsere Jungen Wilden im Mittelfeld schon seit Jugendzeiten kannten und zusammenspielten, denn es wurden zum Teil schöne Passstafetten nach vorne getragen. Leider könnten wir diese nicht in die Führung ummünzen. Bellheim schaffte es ziemlich gut die Räume um den Sechzehner eng zu machen und unsere Angriffe verpufften förmlich daran. So auch bei einem Freistoß in der 15. Min als erst der Schütze Braun in die Mauer danach Gross im Nachschuss und nochmals Wünschel jeweils einen Gegenspieler anschossen. In der 20. Min hatte nach einem Sehenswerten Konter Memmert 10m vor des Gegners Tor die Größte unserer Chancen, verzog aber leicht und der Ball ging am Tor vorbei.

In etwa der 25. Min musste unser Neuzugang Kupper verletzungsbedingt den Platz verlassen. Die Strapazen nach jahrelanger Fußballabstinenz waren für Ihn doch ein wenig zu groß. Er zerrte sich leicht in der Leiste und wurde aus Sicherheitsgründen ausgewechselt. „Pepe“ schloss die Lücke in der Defensive.

Aber auch der Gast aus Bellheim hatte sich zu dieser Zeit über einen Verletzten zu beklagen. Es war Reichling, der sich ohne Einwirken des Gegners das Knie verdrehte und raus musste. An dieser Stelle gute Besserung nach Bellheim.

In der 30. Min rächte sich unsere mangelnde Chancenverwertung und Bellheim schoss praktisch aus dem Nichts die 1:0 Führung mit einem Distanzschuss aus 20m. Torwart Sven war zwar noch dran, konnte dem Ball aber nicht die richtige klären und so lag der Ball bei uns in den Maschen.

Sehr ärgerlich, vor allem da eigentlich wir bis dato mehr Spielanteile hatten.

Nach der Halbzeitpause waren wir mehr als zuvor gewillt das Spiel zu drehen und für uns zu entscheiden. So gingen wir die zweite Hälfte auch an. Bellheim kam quasi nicht mehr aus seiner Hälfte und konzentrierte sich auf das Verteidigen. Wir erarbeiteten Chance um Chance aber wie in Halbzeit eins verpufften diese vor dem Tor des Gegners. Ein Fuß oder der Starke Torhüter der Bellheimer, irgendetwas war immer dazwischen. Es war zum Verzweifeln. Das Tor war zugenagelt.

Unsere Kräfte schwanden und Bellheim schaffte es zunehmend Entlastungsangriffe zu setzen. So auch in der 60. Min als mit einem schön herausgespielten Konter unsere Defensive und auch Torwart Sven überspielt wurde und Bellheim die Führung auf 2:0 ausbaute.

„Unglaublich, welch hässliche Szenen sich hier abspielten…..“

Trotz des Rückschlags gaben wir uns nicht auf und drängten weiter auf unseren ersten Treffer. Dieser gelang dann Gross in der 65.min. Praktisch von der Grundlinie aus überlüpfte er den Gegnerischen Torhüter zum Anschlusstreffer. Es passte zu diesem Spiel, dass ausgerechnet so ein Kunstschuss den Weg in des Gegners Gehäuse fand.

Die Motivation das Spiel doch noch zu drehen war wieder da, man glaubte wieder an sich und drängte mit den letzten Reserven auf den Ausgleich. Doch weil es ja an diesem Tag nicht sein sollte waren es nicht wir, sondern abermals die Bellheimer, die Ihre lediglich 3. Chance in diesem Spiel wieder nutzten und uns den Todesstoß versetzten. 1:3 im Derby gegen Bellheim. An solchen Tagen sollte man sich nicht weiter ein Kopf darüber machen, wie man mit der Situation umgehen soll. Abhaken und weiter, die nächsten Herausforderungen warten auf uns.

Zu beklagen gab es nur noch, dass sich Memmert und Wünschel mit leichten Zerrungen gegen Ende der 2. Hälfte auswechseln ließen. So hatten wir an diesem Tag drei Ausfälle zu verzeichnen. Den Kameraden hier alles Gute auf dem Weg ihrer Genesung.

Es zeigt aber auch, dass jeder bereit war über seine körperlichen Grenzen zu gehen und alles in den Dienst der Mannschaft zustellen.

Weiter so Jungs. Es war nur ein kleiner Stolperstein auf dem Weg zum großen gemeinsamen Ziel… Den Pokalen….

Ü32 – Souveräner Turniersieg in Bellheim

Am vergangenen Samstag stand für uns der traditionsreiche Bellaris-Cup bei unseren Nachbarn im Brauereidorf in Bellheim an. Die Vorbereitung zu diesem Turnier gestaltete sich aber etwas holprig, da aus dem großen Pool unserer AH nur sechs Spieler zur Verfügung standen. Der Rest konnte entweder verletzungs- oder krankheitsbedingt nicht teilnehmen und musste das Live-Geschehen per WhatsApp-Gruppe verfolgen.

Am frühen Samstagmorgen gelang dann unserem Spieler Jürgen Kuntz der erste kurzfristige Königstransfer, indem er den Torwarttrainer und teilweise aktiven Torwart unserer ersten Mannschaft Sascha Pfirrmann verpflichten konnte. Somit hatte man die Lücke des fehlenden Torwarts geschlossen und konnte einen vorzeigbaren 7-Mann-Kader aufbieten. Dennoch wusste Kuntz, dass der Bellaris-Cup ein langes und kräftezehrendes Turnier ist. Deshalb telefonierte dieser mit mehreren aktiven Ü32-Spieler der 1b um noch einen laufstarken Akteur für uns zu gewinnen. Leider war dies bis 20 Minuten vor dem Treffpunkt nicht von Erfolg geprägt. Mit tatkräftiger Unterstützung unseres Neuzugangs Christian Braun konnte der erst 28-jährige 1b-Spieler Benjamin Kupper doch noch überzeugt werden sein AH-Debüt zu geben. Somit war der zweite Königstransfer des Tages in trockenen Tüchern, wobei das Alter des Spielers mit der Turnierleitung in Bellheim abgeklärt werden musste. Als diese grünes Licht gaben, stand der erfolgreichen Teilnahme mit einer schlagkräftigen Truppe nichts mehr im Wege.

Das Kleinfeld-Turnier wurde im Liga-Modus mit sieben Mannschaften ausgetragen, wobei ein Spiel zehn Minuten lang dauerte und jedes Team sechs Spieler auf den Kunstrasen schicken konnte. Zu Beginn hatten wir es mit der AH-Vertretung des FVP Maximiliansau zu tun, welche wir durch zwei Tore von Neuzugang Christian Braun ganz locker besiegen konnten. Im zweiten Spiel schlugen wir die Hasslocher AH mit 1:0, die später an der Bar den Stimmungspokal gewinnen sollten. Torschütze war der erfahrene Stoßstürmer Marco Völkel, der vorm gegnerischen Torhüter eiskalt blieb und sich glücklich schätzen konnte den Treffer erzielt zu haben. In der Mitte scharrten nämlich gleich mehrere Spieler mit ihren „Fußball-Hufen“ und warteten nur auf einen Querpass. Auch unser drittes Spiel konnten wir gegen Oberhausen/Barbelroth/Dierbach gewinnen und mauserten uns langsam zum Geheimfavoriten. Beim 2:0-Sieg traf erneut Völkel und der noch etwas zu junge Benjamin Kupper konnte seine AH-Torpremiere feiern. Dieser wurde von Kuntz kurz vor der Linie angeschossen und konnte nicht mehr ausweichen. Langsam zeigte sich auch, dass es immens wichtig war mit acht fitten Männern anzureisen umso immer wieder unseren Spielern Auszeiten gönnen zu können. Vor allem unsere Spieler Sascha Benz und Stefan Clausonet waren hierbei extrem wichtig, da sie in den spielentscheidenden Phasen ihr ganzes Können auf den Platz brachten.

Die Erfolgswelle trug uns weiter ins vierte Spiel gegen Landau West, das wir wieder mit 2:0 gewinnen konnten. Zu Beginn wurden wir von unserem Gegner regelrecht eingeschnürt und konnten uns nur selten befreien. Eine feine Einzel- bzw. Willensaktion von Benjamin Kupper, bei der dieser sich den Ball an einem Spieler vorbeilegte und nach einem Sprint über das halbe Feld den Ball im Fallen ins Tor bugsierte, war dann aber Dosenöffner in diesem Spiel. Völkel M. war nach diesem Tor so fassungslos, dass er von einem Paradebeispiel für den Begriff „Willensleistung“ im DFB-Regelbuch sprach. Der Antrag hierfür wird gerade in der Zentrale des deutschen Fußballbundes bearbeitet. Beflügelt von dieser Aktion erzwang wiederum Völkel das 2:0 in diesem Spiel. Im vorletzten Spiel gegen den VfR Sonderheim mussten wir uns dann mit einem 0:0-Unentschieden begnügen, wobei wir weiterhin ohne Gegentor blieben. Dies war neben unserem überragenden Torhüter Pfirrmann auch der Abwehr um Kuntz und Meckler zu verdanken, die sich aufopferungsvoll in jeden Zweikampf warfen. Durch die Ergebnisse der anderen Teams war vor dem letzten Spiel gegen unsere Nachbarn aus Herxheimweyher klar, dass wir bei einem Sieg auch das Turnier gewonnen hätten. Das Spiel begann sehr vielversprechend und Braun konnte nach einem Sololauf seinen ehemaligen 1b-Mitspieler Kupper bedienen, der zur vielumjubelten Führung einschob. Im Freudentaumel des Turniersiegs ließ man es lockerer angehen und kassierte kurz vor Schluss durch das erste Gegentor im Turnierverlauf noch den Ausgleich. Der Herxheimweyherer Eichmann umspielte unsere Abwehr und schoss aus spitzen Winkel gekonnt an den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor rollte. Der Frust über dieses Gegentor war schnell verflogen, da durch die Ergebnisse der anderen Teams dieser Punkt dennoch zum souveränen Turniersieg reichte. Allerdings mussten wir doch noch zittern, da sich die Turnierleitung nochmals mit dem Fall des Benjamin Kupper beschäftigen musste. Nach kurzer Rücksprache sahen die Phönix-Verantwortlichen keine Wettbewerbsverzerrung, sodass uns der Turniersieg auch am grünen Tisch nicht mehr zu nehmen war. Dieser war auch verdient, da die Mischung aus klassischen AH’lern und jungen Wilden der 1b einfach überragend funktioniert hatte. Leider müssen die Spieler Kupper und Pfirrmann sich schon wieder verabschieden, da für beide die Sommervorbereitung der Aktiven ansteht. Wir sind uns aber sicher, dass wir die beiden noch einmal in unseren Reihen begrüßen dürfen.

Der Turniersieg wurde anschließend im Franz-Hage-Stadion mit dem ein oder anderen Kaltgetränk gefeiert und im Hof des Hause Kuntz ausklingen gelassen.

Am Ende wollen wir uns noch bei unseren Nachbarn vom FC Phönix Bellheim für die tolle Organisation und die Einladung bedanken.

 

Es spielten:

Sascha Pfirrmann, Jürgen Kuntz, Jan Meckler, Benjamin Kupper, Christian Braun, Marco Völkel, Stefan Clausonet und Sascha Benz

 

Bericht: Benjamin Kupper

Ü32 Kleinfeldturnier der Bavaria Wörth

Sommerpause heißt für die Alten Herren Turnierzeit. 

An diesem herrlichen Freitagabend zogen die Mannen der Ü32 Spielgemeinschaft aus Rülzheim & Kandel zu den Bavaren aus Wörth auf dessen Kleinfeldturnier. Kleinfeldturnier war schon fast zu groß für die Abmessungen die die Wörther als Spielfeld einzeichneten. Es hatte den Anschein, als wäre das Spielfeld fast Breiter als Lang. Dies brachte im Turnierverlauf einige Tücken auf, zu dessen genaueren Ausführungen ich Später noch kommen werde.

Gemeldet waren insgesamt 5 Mannschaften, die im Ligamodus gegeneinander den Gruppensieger und somit auch den Turniersieger ausmachten. Dabei waren u.a. die Bavaria selbst, unsere Rülzheimer Nachbarn SG Leimersheim/Hördt, die SG Oberhausen-Barbelroth/Dierbach und der FV Heiligenstein mit unsere Gegner an diesem Abend.

Zum Turnierauftakt standen wir den Gastgebern aus Wörth gegenüber. Mit Mash im Tor, Kuntz, Chines, Groß und Helfrich in der Defensive, Wünschel, Live, Memmert im Mittelfeld und Ramadani, Schmidt und Clausonet im Sturm waren wir an diesem Tag sehr breit im Kader aufgestellt und konnten gut geregelt durchwechseln.

Wir begannen wie so oft aus einer stabilen Defensive heraus über unsere Spielstarke Spieler im Mittelfeld unsere Spitze mit Bällen zu füttern. Wir hätten recht früh eine 2-3 Tore Führung erzielen können, doch irgendwie war da immer der Torwart, der Pfosten, der Querbalken oder ein gegnerisches Bein im weg. So gerieten wir nach etwa der Hälfte der Spielzeit durch einen abgefälschten Ball in Rückstand. Schlechter Start für ein Turnier mit Gruppensieger. Aber wir ließen uns nicht beeindrucken, denn wir wussten um unsere Stärken. So war kamen wir kurz darauf zum Ausgleich und praktisch mit dem Schlusspfiff auch zum verdienten Siegtreffer. Gerade nochmal gut gegangen.

Im zweiten Spiel gegen Heiligenstein war die Situation ähnlich wie zuvor gegen Wörth. Wir Stürmten auf des Gegners Tor, brachten aber das Leder wieder nicht unter. Es war wie Verhext. Der Unterschied zum Spiel davor war nur, dass hier der Gegner aus seinen wenigen Chancen gleich 2 Tore machte. Leider schafften wir hier nur den Anschlusstreffer.

Man merkte hier, dass wir doch mit der Enge des Platzes und zum Teil mit eigenem Unvermögen zu kämpfen hatten.

Nun war „Derbytime“. Nur nicht die Blöße geben und gegen die Nachbarn aus Hördt und Leimersheim verlieren. Die Motivation stieg noch einmal ins Unermessliche. Es wurde hart und am Rande der Fairness gekämpft. Ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz gesagt ein „Derby“. Hördt hatte eine 100%ige Chance zur Führung als nach einem Querpass vor unserem Tor der gegnerische Stürmer frei zum Schuss kommen sollte, dieser aber leider oder eher zum Glück ein „Luftloch“ trat und der Ball ins Seitenaus kullerte. Praktisch mit dem Gegenzug erzielten wir die Führung und kurz darauf sogar das 2:0. Des Gegners Wille war gebrochen und wir der Sieger. Der „Derbysieger“.  

Nun ging es im letzten Spiel gegen SG Oberhausen-Barbelroth/Dierbach darum, so hoch wie möglich zu gewinnen um im Falle eines Scheiterns von Heiligenstein gegen Wörth doch noch das Turnier zu gewinnen.

Wir spielten von Beginn an mit massivem Druck auf des Gegners Tor und diesmal auch erfolgreich. Nach 10 min der offiziellen 15 stand es dann 3:0 für uns und wir begannen etwas „larifari“ zu spielen. Vor allem Chines überschätzte sich als letzter Mann und verlor wie einst bei der WM 90 Rene Higuita gegen Roger Milla via Hackentrick das Leder. Für einige war es wie ein „Déjà vu“, für die anderen eine gelungene Erinnerung an frühere Zeiten ihrer noch jungen Fußballkarriere. Und doch ein sehr sentimentaler Moment da diese Szene fast auf den Tag genau 29 Jahre zurückliegt und man kaum glauben kann wie schnell die Zeit verging und wie alt.. ähh… reif wir mittlerweile geworden sind……

Nun genug von vergangenen Tagen…. Ehrentreffer kurz vor Schluss.

Leider schaffte es Wörth doch nicht den Wünschenswerten Sieg gegen Heiligenstein und somit waren wir letztendlich doch nur Zweiter. Was die Stimmung an diesem lauen Sommerabend aber nicht drückte. 

In der dritten Halbzeit waren wir wieder unschlagbar und sicherten uns zumindest dort die Krone. Bei ein paar leckeren Speisen und diversen kühlen Getränken ließen wir den Abend in Wörth ausklingen und freuen uns schon auf die nächsten Herausforderungen die sich unserer Mannschaft in den Weg stellen. Vielleicht ist in diesem Sommer auch mal der ein oder andere Turniersieg drin.

 

Bericht: Chines Timo

AH Ü32 SG Rülzheim/Kandel vs. FV Pfortz-Maximiliansau 7:2

Freunschaftspiel mit Mannschaftsabend im Bajazzo verkünpft.

Die Ereignisse des Spieles können in wenigen Sätzen zusammengefasst werden. Unsere spielerisch und läuferisch überlegene Elf rannte in der ersten Halbzeit auf das gegnerische Tor ein, konnte aber keine der zahlreichen Chancen im Gehäuse unterbringen. Da dachte sich Live „so macht man das in Südamerika“ und zirkelte die Pille aus 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Tor des Monats. Die übrigen Tore waren entweder schön rausgespielt, per Elfmeter vollendet oder einfach nur reingestolpert (Memmert, Berlinghof, Ramadani, Gross, Chines).

Die wirklich spannenden Ereignisse spielten sich beim Chickenwings-Essen in der 3. Halbzeit ab. Die taktisch klug agierenden Kuntz und Weigel kleideten ihre Magenwand mit Salat ein, während der Rachen der jungen Wilden Chines, Gross, Gerle und Didde die Flügel teilweise sogar samt Knochen wie ein schwarzes Loch aufsog. Sie hatten den strengen Vorsatz gefasst dem Hunger vorauszuessen und dem Durst vorauszutrinken, so dass ja kein Mangel entstehen sollte. Das Mittelfeld war mit einer großen Platte aus knusprigen Chicken Wings bestückt. Meckler hatte schließlich erbarmen und passte zwei von den kleineren Stücken auf Memmert. Pepe und Live nagten die Knochen bis aufs Mark ab, was eigentlich zumindest die gelbe Karte verdient gehabt hätte. Zum Glück blieb die Aktion von der souveränen Bedienung ungeahndet. Sie war im Übrigen mit der Nachlieferung von Getränken meist auf Ballhöhe und leistete einen guten Job. Stehli packte die Flügel gut in den Händen fest und hielt die Null, in dem er seinen Teller leer putzte. Mit einer sauberen Grätsche in die Knoblauchsoße brachte Berlinghof seine kämpferischen Vorzüge zur Geltung. Hey und Heitlinger verteidigten ihre Teller und Gläser eng während Clausonet über die Flügel kam. Definitiv in die nächste Stammelf gegessen hat sich Brauni mit an die 100 abgenagten Knochen. Überagende Leistung. Übrigens auch von der ganzen Mannschaft. Toller Zusammenhalt. Gute Stimmung. Abgefahrene Schickung.

   

Gerüchten zufolge wurde in der 4. Halbzeit in Rülzheim der Kirchturm von Gerle bestiegen.

Bericht: Memmerts finest

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