SVR – Basara Mainz 2:0 (0:0)

ZWEITER DREIER NACH ARBEITSSIEG

Erst am 12. Spieltag kann der SVR den zweiten Dreipunkte-Gewinn vermelden.

Die Spielweise von BASARA Mainz, dem japanischen Club aus der Landeshauptstadt, liegt den Lilanen offensichtlich gut. Innerhalb von einem Jahr gewinnt der SVR das dritte Mal gegen die „Diamanten“. Im Sommer 2018 gab es ein Unentschieden in Mainz.

Das Basara-Team hat sich nach dem Aufstieg deutlich verändert. Von nun an stehen ein paar große Kerle in der Abwehr und in der Offensive.

Rund 340 Zuschauer kamen um zu sehen, ob der SVR nun die Trendwende zum Guten schafft.

Unsere Jungs begannen konzentriert und vorsichtig. Erst nach ca. 15 Minuten konnten die Lilanen das eigene Spiel aufziehen. In der ersten Halbzeit war der Schlagabtausch gegenseitig mit nur wenig Torszenen durchsetzt. Beide Torhüter Pohlenz und Yalcin hielten hervorragend.

Zur Pause ging es mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.

Gleich nach der Pause hatte Max Krämer geistesgegenwärtig und blitzschnell reagiert. Er erkannte, dass Pohlenz zu weit vor dem Tor stand, versuchte aus 25 Metern einen „bogenlampenartigen“ Schuss und hatte Glück. Der Ball fiel hinter dem Torwart ins Netz zum 1: 0. Das war in der 47 Min. 

Danach stand das Spiel sehr lange auf des Messers Schneide. BASARA drängte immer stärker, aber Kadir Yalcin parierte mehrmals glänzend. 

Erst in der 90 Min. kam Rex Mustafa für den am Kopf verletzten Joshua Moos ins Spiel, bekam den ersten Ball vor die Füße, überlegte nicht lange und zog aus 20 Metern auf das Basara-Tor ab. Der leicht abgefälschte Ball landete neben dem linken Pfosten im Netz. Das 2:0 in dieser Phase war der zweite Sieg in der Verbandsliga. Der SVR scheint endlich angekommen zu sein. Das Aufatmen im gesamten Stadion war fast zu hören.

Erfreulicherweise zeigten die jüngsten Spieler, Merlin Rudisele, Joshua Moos und der spät eingewechselte Cedrik Rodach eine sehr ansprechende Leistung. Insgesamt war die Einstellung im gesamten Team spürbar positiver. Joshua Moos musste ins Krankenhaus um eine Platzwunde, die er sich bei einem Kopfball-Duell über dem Auge holte, klammern zu lassen. 

Auf dieser Leistung kann aufgebaut werden. Der Sieg wurde von der Mannschaft und den Fans gebührend gefeiert.

Bericht: Franz Pietruska

Fotos von Serena Wobus findet ihr hier