SV 1920 Rülzheim Vereinschronik SV 1920 Rülzheim

Es war das Jahr 1920, als der Sportverein Rülzheim von etwa 25 jungen sportbegeisterten Männern aus der Taufe gehoben wurde.
Man fand sich im späteren Vereinslokal zusammen und wählte H. August Wollf zum ersten Vorsitzenden in der Vereinsgeschichte des SVR.

Zum Betreiben des Fußballsportes gehörte nun mal ein Sportplatz und so wurde im Jahre 1921 von den ersten Mitgliedern, in knochenharter Arbeit der DJK-Platz geschaffen und fortan regelmäßig für Freundschaftsspiele gegen benachbarte Vereine, die ja alle in etwa der gleiche Zeit gegründet wurden, ausgetragen.

Nachdem die ersten Schwierigkeiten, auch finanzieller Art gemeistert waren, fing der kleine Verein stetig an zu wachsen und gedeihen, denn immer mehr Begeisterte fanden nun den Weg zum Fußballplatz und zum Verein.

Auch eine Leichtatletikabteilung gab es zu dieser Zeit, die auch damals schon beachtlich Erfolge aufzuweisen hatte, wie etwa der Sieg im Staffellauf gegen den Pfalzmeister Ludwigshafen. Bald reichten die Platzverhältnisse des alten Sportplatzes nicht mehr aus und und so entstand unter der Leitung von Lehrer Herbot, der den Vorsitz im Verein hatte, das neue Stadion an der Rheinzabener Straße, das 1934 festlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben wurde.

Die folgenden Jahre brachten eine stetige Aufwärtsentwicklung des SVR und die erste Meisterschaft in der A-Klasse als größten Erfolg.
Durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges mußten zunächst alle Aktivitäten 1939 völlig eingestellt und nach Kriegsende, 1945 fast der ganze Verein neu aufgebaut werden.

1947 kam der 1. FC Kaiserslautern erstmals zu einem Freundschaftsspiel nach Rülzheim und schlug vor über 10000 Zuschauern die Einheimischen mit 0:12. Der 1. FCK, mit ihrem Spielführer Fritz Walter zählte in der Zeit zu den besten deutschen Mannschaften überhaupt und so war auch niemand über den hohen Spielausgang sonderlich überrascht.
Bis zum Jahre 1950 lief alles gut für den SVR, in der A-Klasse Süd konnte bis dahin immer ein guter Mittelplatz gehalten werden, der alle Abstiegssorgen vom Verein fernhielt. Aber nach einer glücklosen Saison, war der Abstieg in B-Klasse nicht zu vermeiden.
Daß es aber wirklich nur am fehlenden Glück lag, bewies die Mannschaft, als sie bereits ein Jahr später Meister und Pokalsieger wurde und über die damals übliche Aufstiegsrunde in die A-Klasse zurückkehrte.

1956 wurde der Sandplatz unter Mitwirkung zahlreicher Mitglieder zum Rasenplatz umgewandelt. Mit den neuen Perspektiven kam dann auch wieder ein neuer Motivationsschub und von den älteren, nicht mehr aktiv spielenden Fußballern, wurde 1957 die Alte Herren-Abteilung des Sportvereins aufgebaut, die bis zum heutigen Tag Bestand hat.

Das Jahr 1959 hatte wiederum eine sehr große Bedeutung in der Vereinsgeschichte, denn zum einen mußte die Mannschaft einmal mehr den bitteren Weg in die B-Klasse antreten und zum anderen wurde von der dama- ligen Vorstandschaft, Vorsitz H. Rudolf Weber, und einer Vielzahl freiwilliger Helfer mit dem Bau des Clubhauses begonnen, dessen Fertigstellung sich bis ins Jahr 1960 hinzog.
War bis dahin das Gasthaus Zum Waldhorn das Vereinslokal, so konnte man dann in der Mitte des Jahres voller Stolz ins eigene Vereinsheim einziehen und der Stolz hatte auch seine Berechtigung, denn im ganzen Kreis und auch weit außerhalb war der Sportverein Rülzheim der einzige Besitzer eines Clubheims und erst Jahre später konnten umliegende Vereine dem Rülzheimer Beispiel folgen (näheres dazu im unteren Abschnitt).

Nach vier Jahren B-Klasse war es 1963 endlich wieder soweit, mit der erneuten Meisterschaft konnte der Aufstieg in die A-Klasse geschafft werden und der Verein konnte sich mit wechselndem Erfolg, über zehn Jahre in dieser Klasse behaupten.

1967 war das Rülzheimer Stadion zweimal Schauplatz größerer Fussballereignisse, als die legendäre Soldatenelf Rote Jäger einmal gegen eine Südpfalzauswahl und einmal gegen die Bundesligaelf des 1. FC Kaiserslautern zu Freundschaftsspielen antrat und den zahlreichen Zuschauern aus der Umgebung erstklassige Fußballkost servierte.

Unter der Leitung von H. Kurt Kupper wurde 1968 die heutige Leichtathletikabteilung neu gegründet, die es bis heute auf ca. 150 Athleten aller Altersklassen bringen konnte und die Farben des SVR im ganzen Bundesgebiet und auch international erfolgreich vertreten. Zahlreiche Titel in der Leichtathletik und im Volkslauf belegen dieses.

Noch rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum 1970 wurde die neue Stadionanlage, die unter Bürgermeister Braun völlig neu umgebaut und gestaltet wurde, fertiggestellt. Zunächst wurde der alte DJK-Platz, bis dahin uneben und teilweise mit Gras bewachsen, in einen Tennenplatz umgewandelt.
Eine Flutlichtanlage wurde installiert und der ganze Platz neu eingezäunt. Auch das alte Stadion bekam ein neues Gesicht.
Die Radrennbahn wurde abgetragen und durch eine Leichtathletikaschenbahn ersetzt. Der Rasen wurde nach den neuesten Erkenntnissen neu angelegt und die Zuschauer auf der Sonnenseite Stehränge gebaut.

Am Jubiläumstag war es dann wiedereinmal mehr der Bundesligist 1. FC Kaiserslautern mit seinem Profikader, der gegen eine Südpfalzauswahl zum Freundschaftsspiel antrat und damit die neue Anlage für den Spielbetrieb freigab. Die Südpfalzauswahl, mit sechs Rülzheimer Spielern angetreten, konnte den Profis lange Paroli bieten und mußte sich am Ende nur sehr knapp mit 2:3 Toren geschlagen geben.

Großen Anteil am Stadion-Umbau und am Gelingen des Festes hatte der damalige 1. Vorsitzende H. Emil Deutsch, der sich sehr für die Belange des Sportvereins einsetzte.

Aber auch mit dem neuen Stadion ließ sich 1973 ein erneuter Abstieg in die B-Klasse nicht vermeiden.
In den Jahren dazwischen und zwar genau im Juni 1971, war das Rülzheimer Stadion Schauplatz der ersten internationalen Fußballbegegnung. Der 1. FC Kaiserslautern erklärte sich bereit, sein Intertoto-Spiel gegen die tschechische Mannschaft aus Trinec, im Rülzheimer Stadion auszutragen, daß er dann vor beachtlicher Kulisse mit 1:4 Toren verlor.

Beim Heimatfest auf dem Festwiesengelände 1974, zeigten die Aktiven des SVR, daß sie auch am kulturellen Geschehen in der Gemeinde Interesse haben, als sie als Römer beim Festspiel mitwirkten.

Doch zurück zum sportlichen Geschehen:
Nach zwei Jahren B-Klasse errang der SVR erneut den Meistertitel und schaffte somit wieder den Aufstieg in die A-Klasse Süd.
Nachdem man im ersten Jahr dem Abstieg nur knapp entrinnen konnte, schlug das Schicksal im folgenden Jahr um so härter zu und man mußte trotz 27 erkämpfter Punkte 1977 wieder einmal der A-Klasse den Rücken kehren und mit der B-Klasse einstweilen Vorlieb nehmen.
Nach einem erfolglosen Jahr in dieser Klasse wurde 1978 mit dem Neuaufbau der Mannschaft begonnen. Neben einigen älteren erfahrenen Spielern, kamen junge Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend zum Einsatz und mit dem einheimischen Herbert Dörner wurde ein junger Spielertrainer verpflichtet, der zeigen wollte, daß er noch mehr kann als nur Fußballspielen. Daß man damit einen guten Griff getan hatte zeigte sich bereits im folgenden Jahr, als die junge Truppe, mit nur einer einzigen Niederlage in der ganzen Spielrunde, Meister der B-Klasse wurde und somit ab der Spielrunde 1979/80 wieder der A-Klasse Süd angehörte.
Für alle Fußballanhänger überraschend, aber deshalb um so erfreulicher, setzte sich die Mannschaft sofort in der Spitzengruppe fest und spielte in den folgenden Jahren immer bis zum Schluß um die Meisterkrone mit und landete schließlich immer auf den undankbaren Plätzen zwei und drei.

1979, ein Jahr von großer Bedeutung für den Sportverein, begann zunächst mit der Generalversammlung und Neuwahl der gesamten Vorstandschaft. Schon Tage später begann für sie, unter der Führung von Gerhard Weber, die Vorbereitungsphase für das im Juni stattfindende Heimatfest im Ortskern.
Im Anwesen der Familie Helmut Leingang, das dem SVR großzügigerweise zur Verfügung gestellt wurde, begann Anfang März ein reges Treiben. Viele Mitglieder und Aktive beteiligten sich an der anfallenden Arbeit und so konnte der Verein pünktlich zum Beginn des Festes die ersten Gäste in seiner schmucken Kickerschänke erwarten.
Dank des Einsatzes und der Unterstützung der Mitglieder konnte diese erste Hürde gleich erfolgreich genommen werden. Dieser erste Erfolg, auch in finanzieller Hinsicht, ermunterte dann die Vorstandschaft dazu, über den Bau eines neuen Clubhauses nachzudenken. Viele Sitzungen, Gespräche und Behördengänge waren notwendig, bevor die Mitglieder in einer außerordentlichen Generalversammlung über dieses Vorhaben informiert werden konnten.
Da auch in der Finanzierung keine größeren Probleme zu erkennen waren, wurde die Vorstandschaft ermächtigt, die ersten Schritte für den Neubau einzuleiten. Bis Anträge auf Zuschüsse, Planungen, Standort und Baugenehmigung bearbeitet und erteilt waren, bedarf es aber bis zum Herbst 1982 und am 23. April 1983 war es dann endlich soweit, als der Bau vom Architekten Edwin Gehrlein, dem 1. Vorsitzenden Gerhard Weber, dem 2. Vorsitzenden Erich Gehrlein und Vorstandsmitglied Olympio Chines eingemessen werden konnte und die Baugrube von H. Norbert Brust ausgehoben wurde.
14 Monate dauerte die Bauzeit, bis am 29. Juni 1984 zur Einweihung geladen werden konnte und der Neubau seiner Bestimmung übergeben wurde. Wieder einmal hat sich gezeigt, wozu ein Verein mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mitglieder fähig ist, wenn alle bereit sind an einem Strang zu ziehen.

Nach sieben Jahren A-Klasse, kam dann 1986 erneut der Abstieg in die B-Klasse und trotz aller Bemühungen wieder den Sprung in die A-Klasse zu schaffen, kam man bisher über eine Vizemeisterschaft nicht hinaus. Aber ganz erfolglos waren die Jahre dazwischen auch wieder nicht und so wurde der Sportverein Rülzheim 1987 Kreispokalsieger und 1994 sogar Kreis- und Bezirkspokalsieger.

Auf der Generalversammlung 1987 standen auch wieder Neuwahlen an. Für den ausscheidenden H. Gerhard Weber übernahm H. Gerhard Volande das Amt des 1. Vorsitzenden und wurde schon bald mit den ersten größeren Sorgen und Problemen des Vereins konfrontiert. Das alte Clubhaus, seit 1984 ungenutzt, war durch Feuchtigkeit und Mangel an Lüftung vom Verfall bedroht und so beschloß die Vorstandschaft zu Investieren um das Gebäude zu erhalten und wieder nutzbar zu machen. Mit Zuschuß von Kreis und Gemeinde erhielt, wiederum in Eigenleistung, der gesamte Innenbereich einen neuen Putz und der Fußboden wurde gefliest.
Für Gerätschaften und Material wurde eine Garage angebaut, repariert und die Fassade bekam einen neuen Anstrich. Wirtschaftsraum wurde zu einem Allzweckraum umgestaltet, und Aktiven für Treffs und Zusammenkünfte genutzt wird.

1989 war wiederum die Stadionanlage von Renovierungs- und Umbaumaßnahmen betroffen. Die obere Schicht des Hartplatzes hatte sich so stark verdichtet, daß fast kein Wasser mehr durchsickern konnte und mußte deshalb erneuert werden. Gleichzeitig wurde in beiden Plätzen eine Berieselungsanlage mit einem eigenen Pumpwerk installiert. Nachdem dann auch der überarbeitet Rasenplatz wieder belastbar war, wurde vom Träger der Stadionanlage, der Verbandsgemeinde Rülzheim, im Rahmen eines kleinen Stadionfestes an dem sich auch die Hauptschule als Nutzer beteiligte, 1989 wieder für den Sportbetrieb freigegeben.

1991 verlagerte sich das Geschehen wieder für einige Monate in die Mittlere Ortsstraße, denn im Juni wurde das Heimatfest erneut in der Ortsmitte veranstaltet und der Sportverein beteiligte sich auch hier wieder mit einer Römerschenke und am historischen Umzug mit einer Römergruppe mit Kampfwagen. Für die Römerschenke wurde von der Sparkasse das Anwesen (Dudenhöfer), auf dem heute die neue Sparkasse steht, zur Verfügung gestellt und da das Gebäude nach dem Fest ohnehin zum Abriß anstand, hatte der Verein sämtliche Freiheiten und konnte darin schalten und walten wie er wollte. Nieder war eine große Schar freiwilliger Helfer im Einsatz, ohne die sich der Herein bei solchen Anlässen überhaupt nicht präsentieren könnte.

Aus Sicherheitsgründen und Schutz vor Verletzungen der Spieler, wurden 1992 die gefährlichen Betonpfosten am Spielfeldrand entfernt und durch eine verletzunggsmindernde kunststoffummantelte Barriere ersetzt.

Im Jubiläumsjahr 1995 stehen nicht nur zahlreiche Veranstaltungen und Feierlichkeiten an, auch am Heimatfest beteiligte sich der Sportverein wieder mit einer Schänke und konnte erneut auf die volle Unterstützung d urch seine Mitglieder bauen.

Noch eine Anmerkung zum Sportbetrieb:

Bis zu seinem 75-jährigen Jubiläum war der SVR immer in der Lage, im Gegensatz zu vielen Nachbarvereinen, alle Jugendmannschaften von der A- bis zur F-Jugend für die Spielrunden zu melden. Nur durch den Nachwuchs und entsprechender Jugendarbeit kann der Verein aktiv am Leben erhalten werden und so hoffen wir gerade zum Jubiläum, daß dieser Zustand für die Zukunft Bestand hat.

Ebenso erfreulich ist aber die Tatsache, daß sich unsere Leichtathleten nicht auf den erkämpften Lorbeeren ausruhen, sondern mit sehr viel Fleiß, Engagement und Idealismus den Verein weiterhin im In- und Ausland erfolgreich vertreten und nach wie vor jährlich mehrere Pfalz- und Landesmeister stellen. Auch die Volksläufer sind in weiten Teilen unseres Landes bekannt und immer gern gesehene Gäste bei den Veranstaltern. Nach wie vor und das schon seit nunmehr 14 Jahren wird für die Bevölkerung wöchentlich der beliebte Lauf-Treff mit ausgebildeten Betreuern angeboten und auch angenommen wie die Teilnahme beweist. Zu den festen, jährlichen Veranstaltungen zählen der Volkslauf an Pfingsten und im September, an denen immer zwischen 500 und 700 Läufer am Start sind.

Auch die Abteilung Fußball hat ihre festen Veranstaltungen: Jugendturnier, Fußballwoche und Hallenmeisterschaften

Gemeinsame Veranstaltungen: Vereinsball und Weihnachtsfeier.

Alle Vereinsvorsitzende von 1920 bis 1995:
Nachfolgend sind alle Vorsitzenden des Sportvereins aufgeführt, soweit diese durch Unterlagen belegt werden können.

Wolff August 1920 bis 1928
Dr. Kahn Edmund 1928 bis 1933
Herbott Josef 1933 bis 1946*
Leuthner Karl 1946 bis 1949
Ludwig Fritz 1949 bis 1950
Kirsch Stefan 1950 bis 1951
Johann Alois 1951 bis 1953
Gütermann Alex 1953 bis 1954
Geeck Eugen 1954 bis 1958
Bohsung August 1958 bis 1959
Weber Rudolf 1959 bis 1961
Dreyer Rudolf 1961 bis 1963
Hoffmann August 1963 bis 1964
Deutsch Emil 1964 bis 1971
Finkes Rudolf 1971 bis 1975
Götzinger Otmar 1975 bis 1979
Weber Gerhard 1979 bis 1987
Volande Gerhard 1987 bis

*Während dem Krieg ruhten die Vereinsgeschäfte vom 1939 bis 1945

Aktivitäten und Veranstaltungen neben dem regelmäßigen Spielbetrieb


Seit Jahren veranstaltet der Sportverein seinen Vereinsball nicht mehr in alleiniger Regie, sondern zuerst zusammen mit dem Gesangverein Einigkeit und wegen dauernder Terminüberschneidungen in der Karnevalszeit wird der jährliche Vereinsball nun in den letzten Jahren gemeinsam mit den beiden Sesangvereinen Einigkeit und Männerchor ausgerichtet, wobei der Männerchor die Gestaltung und Bewirtung übernommen hat.

Der zweite Samstag im Dezember ist ebenfalls schon seit vielen Jahren eine feste Größe im Vereinsgeschehen, wenn sich die Sportlerfamilie zusammenfindet um den Jahresabschluß gemeinsam zu feiern und seine Mitglieder für besondere Verdienste im Verein zu ehren und auszuzeichnen. Wie es sich auch zu Weihnachten so gehört, werden die Jugendlichen und Aktiven zusammen mit zahlreichen Helfern im Verein, dazu zählen vor allem die Jugendbetreuer, die Betreuer der Aktiven und die Schiedsrichter, die das ganze Jahr über dem Verein ehrenamtlich zur Verfügung stehen und einiges ihrer Freizeit für ihre Tätigkeiten und den Verein opfern, von der Vorstandschaft mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht. Eine reichhaltige Tombola, gestiftet von der Rülzheimer Geschäftswelt rundet die Veranstaltung ab und hält die damit verbundenen Kosten für den Verein in Grenzen.

Um die ständigen und laufenden Kosten, Unterhalt des Sportbetriebes, Instandhaltung von Gebäuden und Geräten sowie notwendiger Anschaffungen zu decken, ist der Verein gezwungen, durch Veranstaltungen wie die Hallenortsmeisterschaften und die Fußballwoche, das entstehende Loch in der Vereinskasse zu stopfen. Mitgliedsbeiträge alleine reichen für ständig ansteigende Kosten in allen Bereichen längst nicht mehr aus, um einen reibungslosen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei sind nicht einmal die Ausgaben der Leichtathleten berücksichtigt, die sich durch ihre jährlichen Veranstaltungen zum größten Teil selbst finanzieren.

Deshalb an dieser Stelle auch einmal ein Dankeschön an alle unsere Helfer, Sponsoren und Gäste, die uns dabei großzügig unterstützen.

Gehrlein Erich


Im Folgenden die Bilder dazu in chronologischer Reihenfolge:

Chronik SVR



Gründungsmitglieder beim anlegen des ersten Sportplatzes



Mannschaft um 1940



Der 1.FCK zu Gast beim Sportverein Rülzheim im Jahr 1947



Fritz Walter auf dem Weg zum 5.Treffer



Meistermannschaft 1962/63



Meistermannschaft 1965



Ausflug der A- und B-Jugend des SVR 1964



A-Jugend 1966



Pokalendspiel der C-Jugend 1967 in Ingenheim



Die C-Jugend in Schottland mit George Best



Vorspiel der A-Jugendmannschaften 1.FCK-SVR 10:4



Fröhliche Runde im alten Clubhaus 1970



1.Mannschaft 1973



Meistermannschaft 1975



Meistermannschaft 1978



Vorstandschaft 1979



Letzte Gründungsmitglieder vor dem 60jährigen Jubiläum



Weihnachtsfeier 1979-Ehrung verdienter Mitglieder



Festbankett zur 60 Jahr Feier 1980



Ortsturnier im Rahmen des 60jährigen Jubiläums 1980



Siegerehrung durch Landrat Stöckle,Bürgermeister Braun und Erich Gehrlein



AH-Mannschaft 1980



Vorstandschaft 1987



Empfang des Prinzenpaares Prinz Erhard und Prinzessin Ursula



Anstoß durch Prinzessin Ursula



Weihnachtsfeier 1988 mit Ehrungen



Einweihung der neuen Flutlicht und Sportanlage



Spieler der 1. Mannschaft 1989



1.Mannschaft 1988/89



1.Mannschaft 1989/90



1.Mannschaft 1990/91



SVR-Rentner bei der Stadionpflege



SVR-Rentner bei der Stadionpflege



Alle Teilnehmer nach der Siegerehrung



1b Spieljahr 1969/1970



St.v.l.:Theo Gehrlein (Betreuer),Roland Kern,Reinhold Böhmer,Jakob Frank,Georg Lösch,Heinz Straßer, Hans Deutsch, Walter Dudenhöffer(Sp.-Leiter)und Hermann Baumgart (Sp.-Trainer)
Kn.v.l.:Günter Waidmann,Gerhard Kühlwein, Hans-Peter Mendel, Siegfried Heubel, Karl-Heinz Sauerhöfer,Bernd Kuhn



St.v.l.:Reinhold Böhmer,Gerhard Kühlwein,Jakob Frank,Hans Deutsch,Bernd Kuhn,Roland Kern,Karl-Heinz Sauerhöfer,Walter Dudenhöffer(Sp.-Leiter)
Kn.v.l.:Hermann Baumgart(Sp.-Trainer),Heinz Straßer,Hans-Peter Mendel, Siegfried Heubel,Georg Lösch

Clubhaus-Neubau Sportverein Rülzheim 1920 e.V.


Ein langer Traum und der Wunsch aller Sporttreibenden Rülzheimer ist endlich in Erfüllung gegangen - wir haben unser neues Clubhaus und der stolzen Vereinschronik kann somit ein weiteres, erfolgreiches Kapitel zugefügt werden.

Der Wunsch bestand ja schon lange und es wurden auch mehrere Versuche in dieser Richtung gestartet. Aber richtig ernst wurde es erst, als 1979 die neu gewählte Vorstandschaft, mit Weber Gerhard, Gehrlein Erich, Mellein Koni, Koch Reinhard, Mendel Hans, Baumgart Hermann, Ziehl Ludwig, Miesl Erhard, Kreutz Heinz, Hamburger Edmund, Wagner Alwin, Dreyer Bernhard, Wagner Gerhard, Becht Peter, Jochim Ferdi, Mendel Norbert, Schieber Uwe, Kühn Klaus, Kupper Richard, Büttner Ernst und Reiss Klaus den festen Beschluß zum Clubhaus-Neubau faßte und auch im Protokoll festhielt.

Von nun an begannen der 1. Vorsitzende Gerhard Weber, der 2. Vorsitzende Erich Gehrlein und Architekt Edwin Gehrlein mit den Planungen, in denen zunächst ein Vereinsheim in Fertigbauweise vorgesehen war und mit kalkulierten Zuschüssen, aus dem goldenen Plan, von der Kreisverwaltung, der Gemeinde plus Eigenkapital auch zu verwirklichen gewesen wäre. Entsprechende Anträge und Pläne ergingen nun an alle zuständigen Ämter und Behörden und trotz der Gewißheit, erst nach Jahren in den Genuß des goldenen Plans zu kommen, wurde fleißig weitergeplant und Angebote der entsprechenden Firmen eingeholt.

Inzwischen war auch die Amtszeit der Vorstandschaft, die ja alle zwei Jahre neu gewählt wird, abgelaufen und 1981, als die Vorstandskollegen Becht, Jochim, Mellein, Hamburger und Kupper ihre Ämter zur Verfügung stellten und durch Kopp Gerhard, Volande Harry, Harder Edi, Liebel Karlheinz und Trost Eugen ersetzt wurden, da kam auch der große Rückschlag, der alle Träume zu vernichten schien.

Im Zeichen der Rezession wurde dem Sportverein in einem Schreiben mitgeteilt, daß 1. der bestehende goldene Plan neu ausgearbeitet wird und mit weniger Zuschuß zu rechnen sei, 2. die Laufzeit neu beginnt und 3. nichtfrüher als 1985 mit einem gekürzten Zuschuß zu rechnen sei. Aber in langen Sitzungen wurde auch dieser Schock verdaut und der 2. Vorsitzende Erich Gehrlein erarbeitete Pläne und Modelle für Umbauten des alten Clubhauses, sowie für Neubauten, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Nachdem nun der 1. Vorsitzende Weber die Zusagen von Kreis und Gemeinde hatte, den Um- oder Neubau finanziell zu unterstützen, wurde in mehreren Sitzungen überdie Modelle und Pläne beraten und zum Schluß entschied man sich für diesen Neubau.

Architekt Edwin Gehrlein wurde beauftragt neue Pläne zu erstellen und entsprechende Anträge wurden wieder an Kreis und Gemeinde gerichtet. Aber auch jetzt mußte mehrmals in Zusammenarbeit mit dem Architekten, Plan und Standort geändert werden. Bis zum Spätherbst 1982 war von fast allen zuständigen Stellen grünes Licht gegeben, aber erst im Februar als feststand, daß nur wenige Bäume dem Neubau zum Opfer fielen, kam auch die Baugenehmigung.

In Gesprächen mit Bürgermeister Braun und seinen zuständigen Bearbeitern, die ,dem Projekt wohlwollend gegenüberstanden, wurde festgelegt, daß erst nach der bevorstehenden Generalversammlung, in der die Mitglieder ihre endgültige Zusage gegeben und eine funktionsfähige Vorstandschaft gewählt hatten, die Bäume abgeholzt werden.

In der Generalversammlung am 26. März 1983 wurde nun eine neue Vorstandschaft gewählt. Dieauf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Mitglieder Hermann Baumgart, Wagner Gerhard, Büttner Ernst, Schieber Uwe und Volande Harry, wurden durch neue Kräfte Chines Olimpio, Heiter Helmut, Lösch Manfred, Weber Gerd und Mecky Rainer, ersetzt.

Nachdem nun Bürgermeister Braun ein paar Worte an die Versammlung gerichtet hatte, wurde auch die Zustimmung (einstimmig) zum Neubau gegeben.

In den folgenden Wochen wurden nun die hinderlichen Bäume abgeholzt und das Gelände eingemessen und abgesteckt.
Als erster trat nun unser Sportsfreund Norbert Brust in Aktion, der die Wurzeln entfernte und die Baugrube für den unterkellerten Teil aushob. Bei der darauffolgenden Vorstandssitzung wurde ein Bauausschuß gebildet, der die Tätigkeiten des geschäftsführenden Vorstandes unterstützen sollte. In diesen Bauausschuß wurden neben Gerhard Weber und Erich Gehrlein noch die Kollegen Olimpio Chines, Rainer Mecky, Klaus Kühn und Eugen Trost gewählt. Gleichzeitig wurde folgende Arbeitsaufteilung getroffen:
Leitung der Arbeiten am Bau - Erich Gehrlein, Olympio Chines. Einteilung freiwilliger Arbeitskräfte - Erich Gehrlein. Materialbestellung und Überwachung - Gerhard Weber, Erich Gehrlein. Verhandlungen und Vergabe von Aufträgen - Gerhard Weber, Erich Gehrlein. Verpflegung (Essen, Trinken usw.) - Gerhard Weber.

Nachdem die Baugrube ausgehoben war, suchten der 1. und 2. Vorsitzende die Baufirmen Hoffmann und Becker auf, ließen sich beraten und bekamen auch Hilfe und Unterstützung von beiden Seiten zugesagt. Am 23.April 1983 war es dann end- lich soweit, der Neubau wurde unter Anleitung von Edwin Gehrlein und August Hoffmann eingemessen, abgesteckt und ein Schnurgerüst gestellt. Aber schon hier zeigten sich die ersten unvorhergesehenen Schwierigkeiten, denn in der 1,60 m tiefen Grube begann das Grundwasser zu sprudeln und bald sah es so aus, als sollte hierein Schwimmbad gebaut werden.
Ausgerüstet mit Stiefeln, entsprechenden Werkzeugen und mit Einsatz einer Pumpe, wurde nun von Vorstandsmitgliedern, einiger Aktiven und dem Mann vom Fach August Hoffmann die Fundamente ausgehoben, sofort mit Trockenbeton aufgefüllt und eine Sauberkeitsschicht betoniert.

Nachdem die Bodenplatte abgestellt und mit Baustahlmatten bewährt war, wurde ein Fugenband eingelegt, um den Aufsatz zwischen Außenwand und Bodenplatte abzudichten. Mit Fertigbeton und Hilfe einer Pumpe wurde die Bodenplatte betoniert.
Bereits am nächsten Tag wurde der Fundamentring eingeschalt und betoniert. Somit war mit einer wasserdichten Platte der erste schwierige Teil gemeistert, an dem mit 320 Arbeitsstunden folgende Sportkameraden beteiligt waren: Gerhard Weber, Erich Gehrlein, Olimpio Chines, Bernhard Dreyer, Erhard Miesl, Gerd Weber, Hans Mendel, Gerhard Kopp, August Hoffmann, Ernst Büttner, Theo Dreyer, Udo Gehrlein, Kurt Seelinger, Dietmar Christ, Peter Meyer, Paul Biegard, Ludwig Pfeifer, Thomas Jochim, Albert Jochim, Peter Liebel, Dieter Wolf, Helmut Stubenrauch, Klaus Bohsung, Wolfgang Collet, Sternbergerund Laubersheimer(Fa. Hoffmann).

Nachdem sich die Spieler der SVR-Seniorenmannschaft für einige Samstage zur Verfügung stellen wollten und die Gruppenbildung beim ersten Bauabschnitt vieles vereinfachte, konnte sich der 2. Vorsitzende Erich Gehrlein mit Josef Hoffmann, der diese Gruppe als Spezialist anführen sollte, einig werden, daß die Senioren mit Unterstützung einiger Helfer den gesamten unterkellerten Teil des Clubhauses übernahmen. So konnte diese Aktion dann am 14. Mai 1983 anlaufen und bereits nach dem ersten Arbeitstag ragten die Außenwändefertig aus der Grube. Als man nun mit dem gleichen Eifer die Innenwände nachziehen wollte, wurden alle Aktivitäten immer wieder durch den Wettergott gebremst. Die Kälte hätte ja jeder noch weggesteckt, aber mit dem vielen Wasser hatte man schon seine Schwierigkeiten und mancher angesetzte Arbeitseinsatz fiel buchstäblich ins Wasser. Immer wieder mußte die Pumpe eingesetzt werden und am Nachmittag sorgte unsere Rentnergruppe dafür, daß am Abend die Füße trocken blieben. Aber auch das schlechteste Wetter hat mal ein Ende und ohne weitere Verzögerungen konnten die Innenwände hochgemauert werden.

Da die Anlegewand für das Wirtschaftsgebäude als Massivwand geplant war, übernahm nun Josef Becker diese Arbeit und stellte Schalung und Arbeitskräfte hierfür zur Verfügung. Nachdem die Plattendecke verlegt und mit Eisen und Baustahlmatten bewährt war, konnte am 4. Juni 1983 die Decke betoniert werden und mit einem Spießbraten wurde der zweite Bauabschnitt gefeiert und abgeschlossen. Bei ihrer Arbeit wurden die Senioren Josef Hoffmann, Werner Mayer, Albert Nuber, Ottfried Liebel, Willi Dreyer, Hans Dreyer, Robert Greichgauer, Karl Schwindhammer und Klaus Kühn von Erich Gehrlein, Olimpio Chines, Erwin Johann, Alwin Wagner, Berhard Dreyer, Ernst Büttner, Dietmar Christ, Gerhard Wagner, Gerd Weber, Gerhard Kopp, Eugen Seither, August Hoffmann, Theodor Bahlinger, Stefan Seifert und Helmut Stubenrauch unterstützt.

Nachdem die Kellerwände außen von Robert Geiger verputzt und von Eugen Seither mehrmals gestrichen waren, konnte die Grube von Norbert Brust wieder zugeschoben und verdichtet werden. Diese ganze Arbeit konnte innerhalb von vier Wochen, in 470 Arbeitsstunden abgeschlossen werden.

Die Arbeiten am nicht unterkellerten Teil (Wirtschaftsraum) wurden nun nach Absprache von der AH-Abteilung des SVR übernommen. Nach dem Einmessen wurden von Gerhard Becker die Fundamente, mittels geeigneter Geräte, ausgehoben und von den AH'lern abgestochen und abgestellt. Nach dem Betonieren der Fundamente wurde ein Schnurgerüst gestellt, die Fundamentmauern mit Betonsteinen hochgemauert und mit Betonstützen verstärkt. Die Innenwände wurden verputzt, gestrichen und der ganze Innenteil mit Grund aufgefüllt und verdichtet. Dem Kiesfilter folgte dann eine Sauberkeitsschicht, auf der die Deckenbewährung verlegt wurde und am 2. Juli 83 war mit dem Betonieren der Decke, der Kellerrohbau, mit einer Gesamtfläche von 260 qm fertiggestellt. Neben den AH-Mitgliedern Gerd Volande, Bernhard Dreyer, Stefan Seifert, Erich Gehrlein, Helmut Stubenrauch, Ernst Büttner, Gerhard Kopp, Rainer Hör, Erhard Miesl, Helmut Kalabinski, Franz Heuchemer, Gerhard Kühlwein, Richard Kupper, Werner Thurm und Hans Mendel waren am nicht unterkellerten Teil auch noch Josef Hoffmann, August Hoffmann, Eugen Seither, Olimpio Chines, Gerhard Weber, Kurt Seelinger, Erwin Johann, Matthias Schnur, Erich Weigel und Helmut Heiter beteiligt und brachten es zusammen auf 442 Stunden. Somit wurden für den gesamten Keller 1232 Stunden von insgesamt 57 Helfern an Eigenleistung erbracht.

Mit Beendigung der Kellerarbeiten begannen aber schon die Aktivitäten der vierten Gruppe, dem 1. FC Rülzheim. Während nebenan noch die Decke betoniert wurde, ragten auf der anderen Seite schon die Außenwände des sanitären Bereichs (Duschen, Umkleide, WC usw.) in die Höhe. Unter der Führung von Ochsenreither Gerhard und Jochim Norbert wurde von den 1. FCR-Männern der ganze sanitäre Trakt, bis hoch zum Ringanker gemauert und da nun endlich Sommer geworden war, gab es zum erstenmal keine wetterbedingten Verzögerungen und nach fünf Wochen war der erste Teil des Erdgeschosses geschafft. Zur Arbeitsgruppe des 1. FCR gehörten: Norbert Jochim, Gerhard Ochsenreither, HarryVölkel, Rudi Hoff- mann, Helmut Hauber, August Leingang, Rainer Klein, Jürgen Deutsch, Roland Marthaler, Werner Gundermann, Georg Lösch, Herbert Strauch und Roland Fischer, unterstützt von Erich Gehrlein, Gerhard Weber und Eugen Seither (geleistete Arbeitsstunden 673).

Gerd Volande, mit Berufserfahrung aus früheren Jahren, ließ es sich nicht nehmen, die Innentreppe - freitragende Konstruktion - selbst einzuschalen und mit Hilfe von Erich Gehrlein und Eugen Seither zu betonieren. Der zweite Bauabschnitt des Erdgeschosses, der Gastraum, wurde so erstaunlich als auch erfreulich vom Gesangverein Männerchor, unter der Führung ihres 1. Vorsitzenden Karl Schwindhammer und seines Fußballkollegen Josef Hoffmann hochgemauert. Erstaunlich deshalb, weil niemand im Sportverein mit Unterstützuung durch einen anderen Verein der Kulturgemeinde rechnete und erfreulich deshalb, weil uns hiermit Kameradschaft und Freundschaft eines musischen Vereins angeboten wurde, die wir sehr gerne angenommen haben und deren 14tägiger Einsatz am Bau uns unserem Ziel ein schönes Stück näherbrachten, so daß von unserem Vorstandsmitglied Klaus Kühn und Ehrenmitglied Oskar Kühn, unter Mithilfe ihrer Angestellten, am 16. August die Balkendecke verlegt werden konnte und nachdem am folgenden Samstag die Balken ausgemauert waren, konnte am 23. August der Dachstuhl gestellt und am 26. August Richtfest gefeiert werden, zu dem alle Helfer herzlich eingeladen waren.

Nachzutragen wäre noch wer beim Männerchor im Einsatz war:
Karl Schwindhammer, Josef Hoffmann, Herbert Rund, Peter Kalka, Albert Nuber, Erwin Johann, Leonhard König, Werner Heiter, Helmut Herbst, Erich Gehrlein, Eugen Seither und Robert Geiger, geleistet wurden dabei 220 Arbeitsstunden.
Das Ausmauern der Balkendecke besorgten: Josef Hoffmann, Werner Mayer, Erich Gehrlein, Eugen Seither, Gerhard Kopp und August Leingang. In der gleichen Woche begann Gerd Volande mit dem Vermessen und Einschalen der Außentreppe zum Keller, die dann unter Mithilfe von Eugen Seither und Richard Kupper betoniert wurde. Ebenso wurde mit der Kanalisation begonnen: Erster Schritt, das Ausheben des Grabens, vom Anschluß an den Kanal (Ecke Turnhalle) bis zum Kontrollschacht, der im Sportgelände hinter dem Gerätehaus gesetzt wurde. Die Erdarbeiten wurden von Alois Kühn übernommen, der uns seine Mithilfe angeboten hatte und die Kanalrohre mit Kontrollschacht wurden von Gustav Schlindwein und Bernd Strauch verlegt bzw. gesetzt.

Am Montag dem 29. August konnten nun bereits die Dacharbeiten beginnen. Zunächst wurde das ganze Dach mit Brettern verschalt, mit Dachpappe abgedichtet, gelattet und mit dem Eindecken und Anbringen der Regenrinnen, durch Bernhard Dreyer und Albert Jochim, konnte der Rohbau am 10. September als fertig gemeldet werden. Folgende Mitglieder haben sich an den Dacharbeiten beteiligt: Peter Müller, Olimpio Chines, Klaus Kühn, Erich Gehrlein, Gerhard Kopp, Ludwig Ziehl, Eugen Seither, August Leingang, Erwin Johann, Norbert Jochim, Albert Nuber, Willi Dreyer, Ernst Büttner, Helmut Heiter, Kurt Seelinger, Theo Dreyer, Franz Wagner, Peter Mayer, Peter Liebel, Herbert Dörner, Karlheinz Sauerhöfer, Norbert Wünstel, Stefan Seifert, Franz Heuchemer, Rainer Mecky, Koni Wagner, Gerhard Dörner, Udo Gehrlein, Martin Huber, Gehard Weber, Reinhard Koch, Karlheinz Liebel, Stefan Seelinger l, Stefan Seelinger II, Jürgen Deutsch, Dieter Wollf, Heinz Straßer, Klaus Johann, Friedrich Gehrlein, Mathias Schnur, Dietmar Christ, Arno Schmitt, Stefan Schlindwein, Klaus Bohsung, Günter Wenner, Manfred Lösch, und Oskar Kühn. Wie zu ersehen ist, waren hier fast alle Aktive des SVR im Einsatz.

Nun folgten wieder endlose Verhandlungen mit Firmen für Sanitär, Heizung, Fenster, Eingangstüren, Kellertüren und Estricharbeiten. Von vielen Angeboten wurden dann, nach eingehender Prüfung, die Sanitär- und Heizungsarbeiten an die Fa. Moheiz, die Fenster an die Fa. Hubert Dreyer, die Eingangstüren an die Fa. Serr, Kellertüren an Bernie Johann und die Estricharbeiten an die Fa. Ziegle vergeben. Alle Firmen kamen dem Sportverein mit ihren Angeboten sehr entgegen und gewährten großzügigen Rabatt.

Zusätzlich wurden alle Fenster der Fa. Dreyer, von Theo Lutz kostenlos eingebaut und Rolläden montiert.
Aber bevor die Fenster gefertigt werden konnten mußten erst die Fensterbänke her. Die Fa. Pahle zeigte sich hier sehr großzügig und spendete alle Fensterbänke, insgesamt 42 laufende Meter, die dann von Josef Hoffmann, Franz Heuchemer, Erwin Johann, Erich Gehrlein, Eugen Seither und Gerd Volande gesetzt wurden.

Als nächstes stand die Kanalisation an. Von Olimpio Chines und Erich Gehrlein und der Mithilfe von Eugen Seither, Dieter Wolf, Helmut Heiter, Hans Mendel, Erhard Miesl, Norbert Wünstel, Franz Kupper und Josef Fink, wurden etwa 180 Meter Kanalrohr rund um das Gebäude versteckt. Zur gleichen Zeit wurde von Klaus Johann, Stefan Seelinger II, Helmut Heiter, Reinhard Koch, Koni Wagner und Gerhard Dörner das Abwasser gelegt und an das Kanalsystem des Sanitär- und Küchenbereichs angeschlossen. Auch die Elektriker traten nun in Erscheinung, Hans Mendel, Paul Biegard und Stefan Schlindwein verlegten die Leitungen und setzten Schalter- und Abzweigdosen.

Mit den eigentlichen Innenarbeiten wurde dann Anfang Oktober begonnen: Das Isoliermaterial, gestiftet von der Fa. Grünzweig und Hartmann (Speyer), wurde in die Balkendecke eingelegt, von unten wurde gelattet und mit Rigipsplatten verschalt. Im Sanitärbereich wurde alles soweit vorbereitet, damit nach den Verputzarbeiten die Holzdecken eingezogen werden konnten. Nachdem die Rohmontage von Heizung, Sanitär und Elektrik soweit fortgeschritten war, konnten die Innenräume, mit Ausnahme des sanitären Bereichs, der ja gefliest werden mußte, von Jakob Kuntz, Josef Hoffmann, Robert Geiger und den »Hilfskräften« Gerhard Weber, Richard Kupper, Alwin Wagner, Erich Gehrlein, Albert Leingang und Helmut Stubenrauch grundiert und von Jakob Kuntz und Eugen Seither mit Haftputz überzogen werden.

Vom 1. Dezember bis zum 12. Januar war nun die Fa. Moheiz mit Heizung und Sanitär-Rohmontage beschäftigt. Dazwischen setzte die Fa. Pahle die Fensterbretter, Mendel Hans verlegte im Keller die elektrischen Leitungen und Kuntz Jakob verputzte in »Soloarbeit« den gesamten Keller. Hier muß man besonders anerkennen, daß Kuntz Jakob zur Zeit nicht Mitglied im Sportverein ist und trotzdem f ür die Verputzarbeiten im inneren Bereich über 300 Stunden geleistet hat. Ganz besonderes Lob hat aber auch unser Ehrenmitglied und Ehrenschiedsrichter Seither Eugen verdient, der die Bauzeit von Anfang bis zum Ende miterlebte, der fast täglich am Bau anzutreffen war, überall mithalf, der sich für keine Arbeit zu schade war und die Baustelle immer tip-top in Ordnung hielt, er war einfach unser Hausmeister und »Mädchen« für alles.

Ende Januar begannen nun die Hauptarbeiten im Innenausbau: Zunächst die Fliesenarbeiten (Wände). Die Küche wurde von Hoffmann Josef, die Toilette (Wirt) von Johann Erwin, die Damen-Toilette, die Herrentoilette und die Schiri-Dusche von Chines Olimpio, Weber Gerhard und Kopp Gerhard und die Spieler-Duschen von Jochim Norbert und Weigel Erich gefliest.

Als der Estrich im Obergeschoß abgetrocknet war, konnten von Waldinger Albert, Kopp Gerhard, Liebel Albert, Chines Olipio, Greichgauer Robert, Weber Gerhard, Weber Gerd, Lösch Manfred, Gehrlein Erich, Christ Dietmar, Müller Peter, Pfeifer Ludwig und Bohsung Klaus die Holzdecken eingezogen werden. Während im Obergeschoß noch die Fliesenarbeiten liefen, wurde im Keller in allen Räumen von Mayer Werner, Heuchemer Franz, Nuber Albert, Kuntz Jakob, Chines Olimpio, Gehrlein Erich, Kopp Gerhard, Weber Gerd, Heiter Helmut, Müller Peter, Seither Eugen und Kühlwein Gerhard der Estrich verlegt.

Von Kühn Alois wurde nun längs der Straße ein Graben ausgehoben und die Hausanschlüsse von Gas, Wasser, Elektrik und Telefon verlegt. Somit konnte jetzt auch die Fußbodenheizung in Betrieb genommen werden. Im Gastraum wurde die Balkendecke von Kühn Klaus, Kühlwein Klaus, Bohsung Klaus, Seelinger Stefan, Weber Gerhard, Pfeifer Ludwig, Seither Eugen, Gehrlein Erich und Mendel Norbert eingezogen, Decke und Wände von Kühlwein Willi mit Haftgrund vorgestrichen und von Kuntz Jakob und Geiger Robert mit Kunstharzputz überzogen.

Die Fußbodenplatten im ganzen Obergeschoß (260 qm) wurden von Seelinger Adolf und seinen Helfern Mendel Norbert, Seither Eugen, Kopp Gerhard, Baumann Herbert, Werling Theo, Chines Olimpio, Gehrlein Erich, Weber Gerhard und Pfeifer Ludwig verlegt.
Die Sockelplatten in Kabinen und Flur wurden von Jochim Norbert und Johann Erwin gesetzt und die Dehnungsfugen in Duschen, Toiletten und Flur wurden von Christ Dietmar ausgespritzt, der auch die Türen im Gebäude setzte.
Die 23 Fenstergitter, gestiftet von Müller Alois wurden von ihm, einem seiner Mitarbeiter der die Gitter anfertigte, sowie Mendel Norbert, Kopp Gerhard und Gehrlein Erich befestigt.
Die Maler- und Fliesenarbeiten im Keller wurden von der Mannschaft 1. FC Weber übernommen, die alle Hände voll zu tun hatten, den Decken und Wänden einen freundlichen Anstrich zu geben.
Bei den Fliesenarbeiten wurden die FC-Männer Weber Norbert, Weber Ralf, Kupper Thomas, Schaffner Thomas, Huber Martin, Ehses Martin, Eichhorn Willi, Seelinger Stefan, Gehrlein Udo, und Schulz Dieter von Chines Olimpio, Kopp Gerhard und Weber Gerhard unterstützt.
Inzwischen liefen auch die Arbeiten an der Außenanlage auf Hochtouren, übernommen von der AH-Abteilung.
Unter der Leitung ihres Sprechers Volande Gerd wurden Treppen, Fensterschächte und Stützmauern eingeschalt und betoniert. Die Anlage um das Clubhaus wurde angefüllt, der Unterbau für die Terrasse verdichtet mit Kies und Kiessand ausgeglichen, abgezogen und Platten verlegt. Zu den eifrigen Helfern gehörten: Volande Gerd, Seifert Stefan, Gehrlein Erich, Straßer Heinz, Wünschel Rudi, Krieger Kurt, Heuchemer Franz, Kupper Richard, Stubenrauch Helmut, Kopp Gerhard, Dreyer Bernhard, Hör Bernd, Seither Eugen, Hör Reiner, Waidmann Günter, Johann Erwin, Jochim Albert, Manghi Rolf, Manghi Michael, Wagner Alwin, Kreutz Heinz, Hamburger Ede, Hamburger Andreas und Kreutz Thomas.
Die Einfahrt und der Gehweg wurde von Schlindwein Gustav, Schlindwein Stefan, Jochim Albert, Bohn Hermann, Schlindwein Karlheinz und Strauch Bernd mit Verbundsteinen ausgelegt und von Fink Peter wurde gleich das Eingangstor gesetzt.
Treppengeländer und Handläufe wurden von Seelinger Hugo gefertigt und gesetzt.
Der Außenputz, gestiftet von Müller Willi, wurde von Kuntz Jakob, Geiger Robert, Müller Willi und Kühlwein Willi aufgetragen.
Nachdem der Kunstharzputz von Geiger Robert, Kuntz Jakob und Kühlwein Willi im Innenraum aufgezogen war, wurde von Mecky Reiner die Küche, von der Brauerei Silbernagel die Theke und Inneneinrichtung gestellt und von Mendel Hans, der die gesamte Endmontage der Elektrik tätigte, angeschlossen.
Die Gardinen wurden von der Fa. Gardinen Nuber gefertigt und aufgehängt und das ganze Gebäude von den Frauen von Vorstands- und AH-Mitgliedern gereinigt. Somit kann die geplante Einweihung, nach den Sportwochen vom 8. Juni bis 22. Juni, am 29. Juni erfolgen.

Gehrlein Erich

Im folgenden die zugehörigen Bilder in chronologischer Reihenfolge:


Kellerarbeiten - Sanitärbereich
















Fundamentarbeiten und Decke-Wirtschaftbereich












Maurerarbeiten im Sanitärbereich










Deckenarbeiten-Wirtschaftbereich










Dacharbeiten und Richtfest


















Innenausbauten


















Außenanlage


























Einrichtung und Einweihung









Diese Chronik wurde von Christian Rüffel und Erich Gehrlein erstellt!
SV 1920 Rülzheim



Einstandsfest Aktive
am 30.07.2010

Kerwe in Rülzheim
am 31.07-03.08.2010

SVR-Radler-Tag III
am 01.08.2010
(siehe Fanpage)

Essen im SVR-Clubhaus
am 12.08.2010

Heimatfest Rülzheim
am 20.-23.08.2010
und 27.-30.08.2010

Geburtstagsfeier Niko Uhrich
am 09.10.2010
in Germersheim

Chicken-Wings-Essen
Oktober 2010
im Bajazzo

Weinprobe in Duttweiler
am 19.11.2010

Weihnachtsfeier
am 18.12.2010

Infos zum Heimatfest
im August 2010
hier klicken



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VfL Neuhofen - SVR
So, 15.08.10, 16 Uhr

SV Hagenbach - SVR
So, 15.08.10, 16 Uhr

Eußerthal (AH) - SVR (AH)
Fr, 06.08.10, 19 Uhr



FV Neuburg - SVR
Sa, 22.05.10
Ergebnis:0:0

FSV Offenbach II - SVR II
Sa, 22.05.10
Ergebnis:1:1



1. VfR Kandel 0
2. SV Geinsheim 0
3. SV Obersülzen 0
4. VTG Queichhambach 0
5. ASV Landau 0
6. FC Speyer 09 0
7. DJK Eppstein 0
8. FSV Schifferstadt 0
9. VfR Frankenthal 0
10. FC Lustadt 0
11. FG 08 Mutterstadt 0
12. SV Rülzheim 0
13. VfB Hassloch 0
14. VfL Neuhofen 0
15. SC Ramberg 0
16. VfR Grünstadt 0



1. SV Hatzenbühl 0
2. FC Bav. Wörth 0
3. SV Erlenbach 0
4. FSV Freimersheim 0
5. SV Mörzheim 0
6. FC Berg 0
7. FSV Offenbach II 0
8. SV Büchelberg 0
9. FC Viktoria Neupotz 0
10. SV Rülzheim II 0
11. VfR Kandel II 0
12. SV Scheibenhardt 0
13. VfL Essingen 0
14. SV Hagenbach 0
15. TuS Knittelsheim 0
16. FV Türk. Germersheim 0