Author Archives: Wolfgang Dränkow

SV Horchheim – SVR 1:0 (0:0)

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Enttäuschende Vorstellung des SVR.
Wie schon in den vorangegangenen Spielen mangelte es den Lilanen an Durchschlagskraft im Sturm. Trotz
Überlegenheit über den gesamten Spielverlauf gelang es nicht, die Horchheimer in ihrer Abwehr zwingend
in Verlegenheit zu bringen. Ein Kopfball an die Latte in der 1.HZ und ein Pfostenschuß in der 2.HZ waren einfach zu
wenig. Den Horchheimern reichte ein einziger Schuß aufs Tor, der auch noch abgefälscht wurde zu einem 1:0 Heimerfolg.
Fazit:
Nach dieser Vorstellung im letzten Pflichtspiel 2017 wird es verdammt schwer, das anvisierte Ziel „Aufstieg in die Verbandsliga“
noch zu erreichen. Trotzdem darf der Kopf jetzt nicht in den Sand gesteckt werden. Es ist immer noch alles möglich. Entscheidend
wird sein, wie die Winterpause überstanden und der Neustart im nächsten Jahr beim 1. Spiel (Nachholspiel gegen Altleiningen)
gelingen wird.

SVR – Wormatia Worms II abgebrochen

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Schneetreiben zwingt Schiri zum Spielabbruch.

Als das Spiel angepfiffen wurde (Foto), sah es noch so aus als könnte es bis zum Ende gespielt werden.
Der SVR spielte gut und feldüberlegen. Leider nutzten die Lilanen Ihre sehr guten Tormöglichkeiten nicht.
Das rächte sich in der 28’ als Sascha Pfirrmann den glitschigen Ball zur Ecke lenkte. Den Eckstoß nutzten die Wormser zum 0:1.
Es war bis da hin Ihre einzige Torchance. Die Lilanen machten weiter das Spiel, aber wie bereits in Grünstadt eine Woche zuvor, blieben die Sturmspitzen stumpf. Mit diesem Zwischenstand ging es zur Pause in die Kabinen.

Danach dauerte es einige Minuten, bis das Schiri-Trio auf Abbruch wegen zu hoher Verletzungsgefahr entschied.
Diese Entscheidung wurde von beiden Teams und den Fans so hingenommen. Die Platzverhältnisse verschlechterten sich von Minute zu Minute weiter. Ein ordentliches Fußballspiel war beim bestem Willen nicht mehr möglich.

Bilder von der 1.Halbzeit

Franz Pietruska

Clubhaus wird Ristorante Pizzeria CASA LILA

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Foto am Eröffnungsabend:
Bürgermeister Reiner Hör überbringt die Glückwünsche der Gemeinde und wünscht zufriedene Gäste. 
Von links: Franz Pietruska, Reiner Hör, Filomena Salonna, Oronzo Flore und Jürgen Deutsch.
Seit dem 13. November hat der SV Rülzheim wieder Wirtsleute in seinem Clubhaus. Die Gaststätte bekam einen neuen Namen: „CASA LILA“.
Das original italienische Wirtspaar Filomena Salonna und Oronzo Flore bieten ihren Gästen frische hausgemachte Pasta und Pizza, sowie eine Menge weiterer italienischer und deutscher Spezialitäten an. 

Sobald das Wetter angenehm ist, servieren unsere Wirtsleute auch auf der einzigartig schönen Clubhaus-Terrasse.
Das Lokal ist täglich ab 11:45 Uhr geöffnet. Es gibt Mittagstisch-Angebote, die die Mitarbeiter der Rülzheimer Unternehmen bereits nach wenigen Tagen rege nutzen. Selbstverständlich können zahlreiche Gerichte bestellt und in kurzer Zeit abgeholt werden.
Filomena ist leidenschaftliche Köchin, sie bereitet auch gerne für Familien-, Vereins-, oder Firmen-Events, komplette, wunderschön aufbereitete Platten, vor. Der Phantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

Im CASA LILA liegen Flyer aus, aus denen die Gäste ihre Abholgerichte auswählen können. Die große Speisekarte bietet ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken.
Wenn Sie neugierig geworden sind, dann testen Sie die Angebote. Filomena und Oronzo freuen sich auf Ihren Besuch im CASA LILA.

VfR Grünstadt – SVR 2:2 (1:1)

SVR-Spitzen bleiben stumpf –
anderer VfR als im Vorspiel.

Unter Flutlicht auf durchnässtem Platz vor 97 Zuschauern konnten die Lilanen nur einen Zähler mitnehmen.
Das Team von Brechtel, Socher und Pfirrmann, die alle auf dem Platz standen, spielte von Beginn an schön und sehr ansehnlich. Man sah deutlich, dass die Gastgeber anders eingestellt waren als im Vorspiel in Rülzheim, das der SVR mit 6:0 gewann. Sie wollten auf keinen Fall wieder „unter die Räder kommen“. Die Grünstadter griffen früh an, das gefiel den SVR-lern nicht. Wie aus dem heiteren Himmel fiel dann in der 18’ das 1:0, nachdem ein Freistoß an Freund und Feind vorbei im SVR-Gehäuse landete. Die Lilanen spielten unbeirrt weiter und hatten sich auch einige wenige Chancen erarbeitet. Ein schneller Angriff führte über Michael Bittner, der klug in den Strafraum drängte und den Ball am Gegenspieler vorbei legte, dabei aber durch ein Foul zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Brechtel gegen den Torwarthünen des VfR in der 40’ sicher. Nur eine Minute später war es wieder Patrick Brechtel, der durch ein Foul im Strafraum aus einer schussbereiten Position durch einen Schubser zum Fallen gebracht wurde. Der Pfiff blieb allerdings vom sonst gut leitenden Schiedsrichter, Markus Dunsbach, aus.
Nach der Pause bot sich ein sehr ähnliches Bild, der SVR machte das Spiel, einige Torchancen blieben ungenutzt.
Auffällig war, dass die Stürmer in Lila sich über die gesamte Spieldauer nicht entscheidend durchsetzen konnten. Es fehlte der letzte unbändinge Wille, den Torerfolg zu finden. So wurden sie auch nacheinander ausgewechselt. Für Eric Kiefer kam in der 73’ Moritz Stock und für Gökhan Istanbullu kam der wiedergenesene Andelo Srzentic, der sofort Druck nach vorne machte.
Doch dann kam in der 84’ ein Schockerlebnis. Durch eine Unachtsamkeit in der SVR-Abwehr konnte Fabio Fath den Ball zum 2:1 an Pfirrmann ins Netz befördern. In dieser Phase kam noch Vitor Meshki für Michael Bittner ins Spiel.
Und nun muss man wieder Mal für die Lilanen eine Lanze brechen. Plötzlich war der unbändige Wille spürbar. Nach einer scharfen Hereingabe von Andelo Srzentic, der sich zuvor bis an die linke Grundlinie durchtankte, konnte der aufgerückte Raphael Gehrlein die Kugel zum 2:2 in die Maschen hauen.

Fazit: Hätte das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert, hätten die Lilanen das Match bestimmt noch gewonnen.
Stellt sich die Frage, warum erst so ein Schock notwendig ist, um eine Einstellungswende herbei zu führen.

Bericht: Franz Pietruska

FSV Offenbach – SVR 1:2

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Zitterparty bis zum Schluß.
510 Zuschauer sahen am Montagabend ein spannendes Lokalderby, was letztendlich etwas glücklich, aber
hochverdient zugunsten vom SVR entschieden wurde. Bereits in der 2.Spielminute hätte das 0:1 fallen müssen,
aber Kiefer scheiterte freistehend am Heimkeeper. In der 34. min. erzielte Moritz Stock das verdiente 0:1 per Kopfball.Weitere Torchancen waren weder beim SVR noch beim TSV in der 1.Halbzeit zu verzeichnen. In der 2.Spielhälfte machte Offenbach anfangs mächtig Druck, doch klare Torchancen konnten sie nicht herausspielen.Trotzdem fiel in der 60.min. durch einen Freistoß aus fast 30 m der 1:1 Ausgleichstreffer. 5 min. später fand ein Kopfball der Offenbacher den Weg ins Tor, doch der Schiri hat wegen eines Foulspiels den Treffer nicht anerkannt. Als in der 70.min. Rexhep für M.Stock und in der 75.min. Dränkow für Kiefer eingewechselt wurden, kam mehr Offensivdruck der Rülzheimer auf und das 2:1 für den SVR lag in der Luft. Aber erst in der 88.min. gelang dem SVR der Siegtreffer zum 2:1, nachdem Martin Kramer mustergülig von rechts auf Daniel Geiger auflegte, und dieser mit einer präzisen Direktabnahme dem Offenbacher Keeper keine Chance ließ.
Etwas glücklich aber dennoch hochverdient wurden somit 3 Zähler aus Offenbach mitgenommen und der 2.Tabellenplatz gefestigt.

SVR – FSV Schifferstadt 3:1 (1:1)

Nach verschlafenem Start Spiel klar gewonnen.

Der FSV Schifferstadt war im Peter-Becht-Stadion zum 11. Landesligaspieltag zu Gast.
Trotz ekelhaftem Herbstwetter waren 280 Zuschauer gekommen um zu sehen, wie sich die Lilanen gegen die robusten Gäste behaupten.
Das Spiel begann gleich in der 2’ mit einem Mißverständnis in der SVR Abwehr. Die Gäste nutzten ihre erste Chance und erzielten durch Kai Ringelspacher das 0:1.
Die Schifferstädter waren noch in kurzen Abständen mehrmals gefährlich vor dem Tor von Sascha Pfirrmann aufgetaucht. In dieser Phase hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Nach etwa 20’ konnten die Lilanen immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Und sie hatten in der 22’ Erfolg. Carsten Lutz passte präzise von links kommend an die Strafraumgrenze zurück. Der Kapitän Daniel Geiger kam aus vollem Lauf zum Schuss. Er setzte die Kugel wuchtig ins Netz zum 1:1. Das war auch der Pausenstand.

Nach der Pause entwickelte das SVR-Team eine klare Überlegenheit. Zeitweise hatte man den Eindruck, es wäre so  etwas wie Power-Play. Marco Krucker schoss in der 62’ aus 25 Metern scharf aufs Tor. Moritz Stock stand ein wenig im Weg wurde angeschossen und der Ball senkte sich unhaltbar zum 2:1 ins Netz. Die SVR-Fans atmeten auf, endlich in Führung, dachten sie. 
Die FSV-Spieler mussten zwangsläufig offensiver agieren, das gelang auch mehrfach sehr gut. Zwei sehr gefährliche Situationen wurden von den Gästen nicht genutzt. Glück für die Lilanen! Nun kam der Auftritt von Moritz Stock der in der 68’ einen Konter sehr schnell ansetzte und dabei drei Gästespieler austanzte und dann den Torwart gekonnt umkurvte Am Endes seines Solos musste er nur noch ungehindert zum 1:3 einschieben. Dafür erhielt er einen Riesenapplaus. Das Spiel war mit dem Treffer entschieden.
Patrick Brechtel, der Cheftrainer hatte in diesem Spiel wenig Gründe zu wechseln. Erst in der 68’ wechselte er Robin Dränkow für Eric Kiefer ein. Robin konnte einen Kopfball platziert anbringen, den der Gäste-Keeper glänzend parierte.

Fazit:
Ein hochverdienter Sieg gegen eine gute Landesligatruppe. Allerdings sind die ersten Spielminuten noch irgendwie im Tiefschlaf der Lilanen abgelaufen. Dieses Verhalten wiederholte sich nun schon mehrmals. Vielleicht sollte das Trainerteam nach einer „hallo-Wach-Pille“ für seine Akteure suchen. Dr. Birk wird da sicher helfen können.

Franz Pietruska

Phönix Schifferstadt – SVR 3:3 (3:0)

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Nach völlig gegensätzlichen Halbzeiten 3:3 Remis.

zu den Bildern geht’s hier

Die DJK Phönix Schifferstadt ist zu Beginn der Saison wieder in die Landesliga zurückgekehrt.
Sie haben sich eindrucksvoll zurück gemeldet, in dem sie vom ersten Spieltag an ganz oben mitmischen.

Es fanden sich zum Anpfiff 350 Zuschauer im Stadion ein.
Die Gastgeber begannen aggressiv und motiviert. Von Anfang an war es ein hochklassiges und spannendes Spiel.
Sascha Pfirrmann, im Tor der Lilanen, musste gleich zu Beginn zwei Mal richtig gut hinlangen, um einen frühen Rückstand zu verhindern.
Und dann geschah es doch, in der 13’  war ihm die Sicht verdeckt als ein strammer Schuss von Tim Demele zum 1:0 im Netz einschlug. Nur zehn Min. später erhöhten die Schiffersädter zum 2:0. Die Mienen der SVR-Fans wurden immer länger und besorgter. Nun versuchten es auch die Rülzheimer, mit langen Bällen die Gastgeberabwehr zu knacken. Michael Bittner sprintete nach einem herrlichen Paß in Richtung Phönix-Gehäuse, brach aber den Lauf abruppt ab. Eine Muskelverletzung zwang ihn das Feld zu verlassen. Für ihn kam in der 27’ Rexhep Mustafa.
Als dann in der 37’ Manuel Maier einen Flachschuss im langen Eck zum 3:0 in Pfirrmann’s Tor unterbrachte, schien die Welt der Lilanen zusammen zu fallen. So ging es zur Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff kam ein total gewandelter SVR auf den Platz. Im Tor stand nicht mehr Sascha Pfirrmann, sondern Christoph Gadinger, der eine tadellose Party ablieferte.
Die Zuschauer merkten schnell, hier geht noch was. In der 51’  tankte sich Gökhan Istanbullu auf der linken Außenbahn durch und krönte seine tolle Einzelleistung mit dem Anschlusstreffer zum 3:1. Die Gastgeber wurden nervöser und agierten von da an auch vorsichtiger. Ein sehr schöner Angriff über rechts, in der 64’, konnte durch Patrick Brechtel erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Nun stand es 2:3 und plötzlich war wieder alles möglich.
In dieser Phase war das Spiel an Spannung nicht zu überbieten. Zumal die Lilanen auch das 3:3 erzielten, aber der Schiri erkannte dabei ein Abseits. Nun kam Robin Dränkow für Paul Stock ins Spiel (72’), der sofort im Sturm durch seinen herzhaften Einsatz auffiel. Der Schiri verlängerte das Spiel um vier Min. Das nutzte Moritz Stock, er erzielte durch einen starken körperlichen Einsatz in der 90+2’ das 3:3. Das Resultat ist ein Beleg dafür, dass die Moral in der SVR-Truppe stark und abrufbar ist. Nach diesem gegensätzlichen Spielverlauf fühlte sich das Remis für die Lila-Fans wie ein Sieg an.
Fazit:
Trotz einer Viererkette konnten drei Gegentore fallen, hier ist auch weiter eine „Baustelle“, die vom Trainer-Trio zu bearbeiten ist. „Wille versetzt Berge“, so heißt es, dafür wurde das Team belohnt. Hoffentlich erinnern sich die Spieler wieder daran, wenn sie wieder Mal so deutlich in Rückstand geraten. Wir dürfen uns auf das kommende Heimspiel gegen den FSV Schifferstadt freuen.

Franz Pietruska

SVR – Fortuna Mombach 3:1 (3:1)

Pflichtsieg gegen Mombach.
Die Fortuna aus Mombach präsentierte sich nicht als Tabellenschlußlicht. Sie waren sehr präsent auf dem Platz und
machten es den Lilanen mehr als schwer. Carsten Lutz erzielte dann aber nach einer schönen Einzelleistung mit einem präzisen Schuß
in der 10. Spielminute aus 18m das 1:0.Er hatte auch in der 25.min. die Riesencance zum 2:0, sein Schuß ging aber freistehend weit über das Tor. Quasi im Gegenzug gelang der Fortuna aus Mombach durch eine Unachtsamkeit in der Rülzheimer Abwehr der 1:1 Ausgleich.
Nach einer kurzen Drangperiode der Mombacher war es dann wieder Carsten Lutz, der das 2:1 nach schöner Vorarbeit von Eric Kiefer erzielen konnte. Als Paul Stock kurz vor dem Halbzeitpfiff an der Strafraumgrenze gefoult wurde, erzielte Daniel Geiger mit einem schönen Freistoßtor den 3:1 Führungstreffer. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
In der 2.Halbzeit konnten dann die Mombacher froh sein, daß sie nicht noch unter die Räder kamen. Eine Vielzahl von Großchancen wurde von den Rülzheimern ausgelassen und nur mit Glück und Torwart Pfirrmann wurde das 3:2 verhindert.
Angefangen von einem verschossenen Elfmeter durch Paul Stock und vielen weiteren hochkarätiger Torchancen hätte das Endergebnis viel höher ausfallen müssen.
Letztendlich war es ein glanzloser, aber dennoch hoch verdienter Sieg der Rülzheimer gegen eine starke Mombacher Mannschaft.

BSC Oppau – SVR 1:5 (1:2)

Blanke Nerven zu Beginn – am Ende klarer Auswärtssieg.

Im nostalgischen Kessel des Traditionsclubs BSC 1914 Oppau fanden sich nur 150 Zuschauer ein.
Das Spiel begann für die Rülzheimer wie geplant. Bereits nach 10 Min. konnte Eric Kiefer aus kurzer Distanz das 0 :1 erzielen. Nach herrlichem Steilpass von Robin Dränkow in der 18. Min. auf Carsten Lutz legte Carsten den Ball im Strafraum quer auf den mitgelaufenen Paul Stock, der ungehindert zum 0:2 einschieben konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt schien alles in bester Ordnung zu sein.
In der 24. Min. brachte den Gastgebern ein harmloser Freistoß von halblinks den Anschlusstreffer. dabei sah der SVR-Keeper sehr unglücklich aus. Von da an brach eine unerklärliche Übernervosität in der Abwehr der Lilanen aus. Kein klares Zuspiel, Zögern und fehlerhaftes Kurzpassspiel bereiteten den mitgereisten Fans sichtlich Sorgen, das das Spiel eine unverhoffte Wende nehmen könnte. Gut dass der Schiri kurz danach zur Halbzeit gepfiffen hatte.

Die zweite Spielzeit begann ebenfalls mit einem raschen Treffer der Rülzheimer. Es traf Paul Stock zum 1:3.
Von da an spielten und kombinierten die Lilanen immer gefälliger. Die BSC-Spieler hatten trotz der Überlegenheit des SVR-Teams noch zwei sehr gute Torchancen. Ein Mal rettete die Latte und das zweite Mal hielt Torwart Gadinger durch eine Glanzparade. In dieser Phase verließ Patrick Brechtel das Feld. Marco Krucker übernahm seine Position im Mittelfeld.
Die offensivere Spielgestaltung der Gastgeber öffnete Räume für Konter, so konnte der an diesem Tag gut aufgelegte Michael Bittner noch zwei sehr schöne Tore erzielen. In der 72. und 74. Min. machte er den Auswärtssieg klar. Die Einwechslung von Moritz Stock in der 70. Min. für Eric Kiefer, brachte nochmals frischen Betrieb in den Sturm. Moritz konnte aber seine drei sehr guten Möglichkeiten nicht erfolgreich abschließen. In der 74. Min wechselte Brechtel nochmals aus. Er brachte Rexep Mustafa für Paul Stock.
Fazit:
Am Ende war das Resultat gut, aber längst nicht alles war gut gelaufen. Die übernervösen Aktionen in der Abwehr sollten analysiert werden. Die Ursachen dafür sollte das Trainer-Team abstellen. Das ist eine reine Kopfangelegenheit, daher sind einige Gespräche notwendig.

Bericht: Franz Pietruska

Ralph Knapich übernimmt die sportliche Leitung des SV Rülzheim

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Der bisherige sportliche Leiter des SVR, Christian Rüffel, hat bereits zu
Beginn der Vorbereitungszeit im Juli die Vorstandschaft gebeten aus
beruflichen und familiären Gründen kürzer treten zu wollen. Er hatte in
den zurückliegenden drei Jahren sowohl für unsere Landesliga-, als
auch A-Klassen-Mannschaft einen sehr guten Job gemacht und dafür
gesorgt, dass beide Mannschaften gut aufgestellt sind und wieder
gemeinsam an einem Strang ziehen, so der SVR-Vorstand, Jürgen
Deutsch. Gut, dass er dem SVR nicht ganz verloren geht, da er weiter im
Kreise des erweiterten Vorstandes beratend tätig bleibt.

Der neue sportliche Leiter ist seit dem 25. September von der
Vorstandschaft bestellt worden.
Ralph Knapich war bereits vor 15 Jahren Trainer des SVR. „Lilablut ist
immer noch in mir “ sagt der in Graben-Neudorf wohnende Fußball-
Fachmann. Er verfügt über ein weites und vielschichtiges Netzwerk, das
er in seine künftige Arbeit mit einbringen will. Der SV Rülzheim hat
bewusst eine Lösung mit einem Außenstehenden Fachmann gewählt. Er
soll den Lilanen dabei helfen sich besser zu reflektieren, um die
gesteckten Ziele zeitnah zu erreichen. 

Wir wünschen Ralph den bestmöglichen Erfolg für seine umfangreiche Arbeit.

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